Armut

Auch in Oberbayern gibt es Armut. Alleinerziehende und ihre Kinder, kinderreiche Familien, zunehmend auch alte Menschen: Viele von ihnen leiden unter finanziellen und materiellen Problemen und Nöten, sind von einer schwierigen Wohnsituation betroffen, können nur sehr begrenzt am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilnehmen, fühlen sich oft außen vor, abgehängt und überflüssig.

Arbeitslosigkeit aufgrund mangelnder Qualifikation oder anderer Vermittlungshemmnisse sowie schlecht bezahlte und ungesicherte Beschäftigungsverhältnisse zählen zu den größten Armutsrisiken. Soziale Ausgrenzung oder auch eigener Rückzug aufgrund von Scham und Angst sind nicht selten die Folge von Armut. Zugleich verschärfen sie die Probleme – ein gefährlicher Teufelskreis.

Vermeidung und Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung sind daher ein Kernauftrag der Caritas:

Da Armut in der Regel kein isoliertes Problem ist, ist die Armutsarbeit eine Querschnittsaufgabe in allen Handlungsfeldern des Caritasverbands. Eine gute frühkindliche Bildung zum Beispiel ist gut für alle Kinder – besonders wichtig ist sie aber für Kinder aus benachteiligten und armen Familien. Oder: Offene Altenarbeit mit Begegnungs- und Bildungsmöglichkeiten ist gut für alle älteren Menschen – noch wichtiger ist sie für alte Menschen, die sich andere Angebote von Kultur und Freizeitgestaltung nicht leisten können.


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