FAQ - Fragen und Anworten

Kostet die Beratung etwas?
Die Beratung ist kostenfrei.
Die Beratungsstelle wird vom Landkreis, dem Land Bayern und den beiden Trägern Caritas und Diakonie finanziert.
Wenn Sie es wünschen, können Sie unsere Arbeit durch Spenden (steuerlich absetzbar) unterstützen.

Wie lange dauert es bis zum ersten Termin?
In der Regel kann ein Erstgespräch innerhalb von 2 bis 4 Wochen ab Anmeldedatum angeboten werden.
Jugendlichen bieten wir - wenn möglich - sofort einen Termin an.
Das Gleiche gilt, wenn eine Familie sich in einer akuten Krise befindet.
In 72 % aller Fälle, die 2014 in Beratung waren, bekamen die Rat Suchenden einen Termin für ein Erstgespräch innerhalb von 3 Wochen nach Anmeldung.

Wer muss zur Beratungsstelle kommen?
Zu einer Beratung kann jeder aus der Familie kommen, keiner muss kommen. Die Beratung baut darauf auf, dass Sie freiwillig kommen.
Es gibt ganz unterschiedliche Formen der Beratung: Gespräche mit der ganzen Familie, einem Elternteil oder beiden Eltern, Einzelsitzungen mit dem Kind oder Jugendlichen und Gruppenangebote. Im Erstgespräch wird gemeinsam vereinbart, wie vorgegangen wird. Das hängt von der Problematik ab, aber eben auch davon, wer bereit ist, zur Beratung zu kommen.

Kann ich als Jugendliche(r) oder Kind auch alleine kommen?
Ja, es kann sich jeder selber anmelden. Bei uns findest Du Ansprechpartner, die Dich ernst nehmen und gemeinsam mit Dir nach Lösungen schauen.

Wie oft müssen wir kommen? Wie lange dauert die Beratung?
Möglicherweise genügt ein Beratungstermin. In den meisten Fällen werden mehrere Gesprächstermine vereinbart Das hängt ganz von dem konkreten Anliegen ab und wird gemeinsam mit der Beraterin/dem Berater besprochen.

Kann ich sicher sein, dass niemand erfährt, worüber wir sprechen?
Sie können absolut sicher sein! Alle Berater/Beraterinnen stehen unter gesetzlicher Schweigepflicht. Nur auf Ihren ausdrücklichen Wunsch hin kann eine Beraterin/ein Berater Kontakt zu weiteren Fachkräften (Lehrer/Lehrerin, Erzieher/Erzieherin, Arzt/Ärztin etc.) aufnehmen.
Auf der Grundlage gesetzlicher Datenschutzregelungen werden Daten nur mit Ihrem Einverständnis gespeichert und zu einem mit Ihnen vereinbarten Zeitpunkt wieder gelöscht.

Kann ich jemanden mitbringen, der nicht zur Familie gehört?
Ja, nach Absprache mit Ihrer Beraterin/Ihrem Berater können Sie selbstverständlich auch andere vertraute Personen mit in die Beratung bringen, z.B. Großeltern, Freund/in, Lehrer/Lehrerin, Dolmetscher etc.

Kann ich mich auch telefonisch oder online beraten lassen?
Ja, wir haben ein Elterntelefon (Tel. 08141-512526) und ein Kummertelefon für Kinder und Jugendliche (Tel. 08141-512525). Dort ist jeweils montags, dienstags und donnerstags ein Berater oder eine Beraterin von 15.00 - 18.00 Uhr erreichbar.
Online-Beratung bieten wir unter der Internet-Adresse: www.beratung-caritas.de.
Alle Informationen werden auch hier vertraulich behandelt, auch eine anonyme Beratung ist möglich.

Kommen Sie auch zu uns nach Hause?
In Ausnahmefällen und bei Bedarf kommen die Berater auch in das Zuhause der Familie. Dies erfolgt natürlich in Absprache zwischen der Familie und dem Berater oder der Beraterin.

Können sich auch Fachkräfte beraten lassen?
Selbstverständlich können sich auch Fachkräfte (z.B. Lehrer/Lehrerinnen, Erzieher/Erzieherinnen etc.) an die Beratungsstelle wenden. Dies kann sowohl in einem persönlichen Kontakt als auch über telefonische Beratung oder Online-Beratung geschehen (s.o.).
Ein Austausch über Familien und Kinder, die Beratung in Anspruch nehmen, ist selbstverständlich nur dann möglich, wenn uns die Eltern zuvor von der Schweigepflicht entbunden haben. (siehe Frage 5).

Bringt die Beratung überhaupt was?
Die meisten Beratungen führen zu einer deutlichen Besserung der familiären oder schulischen Probleme. Oft ist es zuhause nicht möglich, ruhig miteinander zu sprechen oder einmal innezuhalten, um zu verstehen, was eigentlich schief läuft. Dies ist in der Beratung gewährleistet und das gegenseitige Verständnis wächst. Außerdem hilft der Berater /die Beraterin der Familie, Lösungen für die Probleme zu entwickeln und auszuprobieren.


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