Heimatgefühle im Brucker Fenster

Das Hofcafé in Fürstenfeldbruck ist ein Ort, an dem sechs arbeitslose Menschen an den Arbeitsmarkt herangeführt werden. Das Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt ist aber viel mehr, wie uns die Leiterin des Hofcafés Sozialpädagogin Oona Moths bestätigt: „Unser Café und unser Buchladen gehören zum Fürstenfeldbrucker Stadtbild. Man findet uns genau an der Hauptstraße. Hier treffen sich die Leute gerne.“  Das Tagescafé seinen Gästen neben verschiedenen Kaffeespezialitäten und kalten Getränken auch eine kleine Auswahl verschiedener Salate und warmer Snacks. Mittags wird ein täglich wechselndes, frisch zubereitetes Gericht angeboten. Zum Kaffee oder Tee schmeckt selbstgebackener Kuchen.

 
Gäste stehen fürs Team im Mittelpunkt
 
„Wir machen alles selbst, viele Gäste sagen, dass es wie bei Muttern schmeckt“, erzählt Petra N., die seit über zwei Jahren für das Wohl der Gäste sorgt.  „Ich unterhalte mich gerne mit den Kunden. Sie sollen sich hier wie daheim fühlen. Auch ich selbst komme gerne her.“ Neben Petra arbeiten auch einige Asylbewerber im Team mit. „Ziel sind der Spracherwerb und das Kennenlernen von Verhaltensregeln“, sagt Moths. „Manchmal verständigen wir uns mit Händen und Füßen“, berichtet Petra und ist der Meinung, dass das auch gut klappt. Für ihre Chefin hat sie nur lobende Worte übrig. Oona habe immer offene Ohren und Türen für alle.


Mittendrin statt nur dabei
 
Neben dem Café ist noch Platz für einen Gebrauchtbuchladen, in dem ebenfalls Langzeitarbeitslose eine neue Chance bekommen. Der Laden ist nicht so groß, der Bestand kann sich aber sehen lassen. Es gibt CDs, DVDs, Kinderbücher, Romane, Sachbücher und Spiele zum niedrigen Preis. Gemütliche Sitzgelegenheiten laden zum direkten Schmökern ein. Es lohnt sich also in mehrfacher Hinsicht, mal in der Hauptstraße 5 vorbeizuschauen. Oona Moths und ihr Team freuen sich auf Sie!

Valentina-Anna Rätz

Mit Kindern aus einer Münchner Gemeinschaftsunterkunft im Zoo Hellabrunn


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