Flüchtlingskinder besuchen den Zoo Hellabrunn

Zahlreiche Studien belegen: Tiere haben einen positiven Effekt auf Kinder. Die tierischen Gefährten können dabei Seelenheiler sein. Nicht nur das, jedes Kind mag Tiere und jeder hat sein eigenes Lieblingstier. Dieses Lieblingstier muss dann nicht unbedingt ein Haustier sein. Tiere, wie Elefanten, Tiger und Ziegen, lassen sich am besten bei einem Zoobesuch entdecken. In den Osterferien waren wir mit Kindern aus der Gemeinschaftsunterkunft in der Triebstraße, in der die Caritas Unterstützungsangebote für Familien und Kinder bietet, einen Nachmittag im Zoo Hellabrunn unterwegs. Dort haben wir die Lieblingstiere und Lebensgeschichten von Amany und Arash kennengelernt.


Endlich wieder ohne Angst leben

„Im Zoo gefällt mir der Leopard besonders gut. Am Nachmittag spiele ich sonst mit Freunden Fußball“, erzählt uns Arash, der aus Afghanistan stammt. „An Deutschland mag ich die Schule“, strahlt er. Auch Amany aus Syrien mag hier die Schule. „Ich mag alle Tiere“, sagt sie schließlich, nachdem sie schon eine Reihe an Lieblingstieren aufgezählt hat. Ansonsten spielt sie gerne mit ihren Freunden. „In Syrien haben wir auch draußen gespielt. Versteckspielen war sehr gefährlich. Jetzt brauche ich keine Angst mehr zu haben.“

Es ist schön, ihnen und ihren Freunden aus der Gemeinschaftsunterkunft, einen tierischen und unbeschwerten Nachmittag bereitet zu haben.

Im Zoo Hellabrunn war wirklich der Bär los.

Gänse schnatterten mit uns um die Wette ...

... und Arash wird zum wilden Tiger! Oder doch zur Riesenkrake?



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