Triple Win: Erfolgsprojekt von Bundesagentur für Arbeit, GiZ und Caritas gegen Fachkräftemangel

Michelle Dela Cruz an ihrem Arbeitsplatz mit Altenheim-Bewohnerin Hannelore Stürz und ihrer Kollegin Jannette Dela Cruz, der 1000. ausländischen Pflegekraft, die über das Projekt „Triple Win“ nach Deu
Michelle Dela Cruz (l.) und Jannette Dela Cruz (r.) mit einer Altenheim-Bewohnerin (Mitte).
Foto: Birck/Caritas München

München, 31. Juni 2017.         Jannette Dela Cruz ist die 1000. ausländische Pflegekraft, die im Juli 2017 durch das Projekt „Triple Win“ nach Deutschland gekommen ist. Sie arbeitet im Caritas-Altenheim St. Gisela in Gräfelfing. Zusammen mit ihrer philippinischen Kollegin Michelle Dela Cruz, die im Caritas-Altenheim St. Nikolaus in München-Schwabing arbeitet, hat sie dort am Montag, 31. Juli, von ihren Eindrücken in Deutschland und ihren neuen beruflichen Herausforderungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt berichtet. Triple Win ist ein Kooperationsprojekt der Bundesagentur für Arbeit (BA) und der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GiZ).

Fast 40 motivierte Fachkräfte arbeiten für uns

Der Diözesan-Caritasverband hat über das Projekt bereits 33 Fachkräfte in seinen Altenheimen eingestellt. Im Laufe der nächsten Wochen werden noch vier weitere folgen. „Die Zusammenarbeit mit dem Projekt ist eine hervorragende Möglichkeit, motivierte Fachkräfte zu gewinnen, die schon im Herkunftsland auf ihre Aufgabe vorbereitet werden. Die komplexe Abstimmung mit den Behörden in den Ländern wird für uns durch die kompetenten Partner deutlich vereinfacht und wir können von den vielfältigen Erfahrungen profitieren“, erklärte Doris Schneider, Geschäftsführerin Altenheime im Diözesan-Caritasverband.
 
Pflegefachkräfte werden aus vier Ländern mobilisiert
 
„Triple Win hat sich zu einem erfolgreichen, international beachteten Projekt entwickelt. Seit vier Jahren gewinnen wir qualifizierte Pflegefachkräfte aus Serbien, Bosnien-Herzegowina, den Philippinen und seit 2017 auch aus Tunesien“, sagte Raimund Becker, Vorstand Regionen der Bundesagentur für Arbeit. Maja Bernhardt, Projektleiterin bei der GiZ, stellte klar: „Faire Mobilität steht bei Triple Win an erster Stelle. Wir beachten die Situation in den Herkunftsländern und verzichten darauf, Fachkräfte aus Ländern anzuwerben, die selbst eine Mangelsituation im Bereich Pflege aufweisen.“ 

Kaum Arbeitsplätze im eigenen Land
 
„Unser Land verfügt über einen Überschuss an gut ausgebildeten Pflegefachkräften. Aufgrund mangelnder Perspektiven auf dem heimischen Arbeitsmarkt bietet ihnen Triple Win eine Erweiterung ihres persönlichen und beruflichen Horizonts“, ergänzte die Botschafterin der Republik der Philippinen in Deutschland, Melita Sta. Maria-Thomeczek, beim Pressetermin in München. (mmr)


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