Ernährungsgruppe


Die Leitung der Ernährungsgruppe erfolgt durch eine Dipl. Oecotrophologin (Ernährungswissenschaftlerin), die gleichzeitig auch als Therapeutin ausgebildet ist.

Die Ernährungsgruppe ist ein Ernährungskurs in Form einer Gruppenberatung für Frauen und Männer mit Essproblemen. Die Teilnahme an der Ernährungsgruppe ist nur möglich, wenn man sich bereits in laufender Behandlung in der Fachambulanz für Essstörungen befindet. Die Termine werden regelmäßig über die laufende Gruppenbehandlung bekanntgegeben; die Anmeldung erfolgt dann verbindlich.

Das Besondere an der Ernährungsgruppe ist der gegenseitige Austausch mit anderen Betroffenen, sowie das Fragen und Lernen voneinander. Gemeinsam Lösungen und Strategien zu entwickeln, ermutigt jeden Einzelnen seine individuelle Lösung im aktuellen Ernährungskonflikt durchzuhalten und eine Änderung auf Dauer zu bewirken.

Die Inhalte der Ernährungsgruppe gleichen der Ernährungsberatung:

  • Vermittlung von Ernährungswissen als Basis einer guten Energiebilanz. Wie ist die Umsetzung im Alltag zu schaffen, wie werden Unsicherheiten abgebaut. Die Beantwortung weiterer Fragestellungen erfolgt. (Grundlagen der DGE).
  • Was muss mein Körper bekommen um leistungsfähig und gesund zu bleiben. Es erfolgen Informationen über Lebensmittel/-gruppen, Nährstoffe, deren Zusammensetzung und der Zusammenhang mit dem Stoffwechsel. Fragen zu den Zusatzstoffen in den Lebensmitteln werden geklärt.
  • Es werden die Möglichkeiten der Mahlzeitengestaltung und Wahlmöglichkeiten im Alltag demonstriert.
  • Die Erforschung des Essverhaltens ist ebenso ein wichtiger Bestandteil der Arbeit wie Änderungen in nur ganz kleinen, einfachen Schritten.
  • Ein Ziel ist das Erlangen von mehr Selbstkompetenz und Selbsteinschätzung im Umgang mit den Lebensmitteln. Es geht dabei um Selbstbestimmung und einem selbstbewussten Essverhalten unter Beachtung der Körpersignale (keine Diäten mehr, keine rigiden Regelungen).
  • Zum Erlangen eines gesunden Essverhaltens gehört das Wiedererlernen der Wahrnehmung von Hunger und Sättigung und die Regulierung der Mahlzeiten nach diesem Rhythmus.
  • Zur Veränderung des "süchtigen" in der Essstörung gehört das Explorieren von Motiven und Stimuli, die für "Zu-Viel-Essen", bzw. "Nicht- Essen" stehen. Ebenso wichtig ist der Abbau von Ängsten vor dem Essen bezüglich "verbotener Lebensmittel".
  • Das oberste Ziel ist, dass gemeinsames Essen im sozialen Gefüge wie zu Hause, mit Freunden oder auf Feiern wieder Genuss und Freude bringt.



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