Halt: Beratung für Jugendliche

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HaLT in Bayern bietet Kindern und Jugendlichen, deren Alkoholkonsum bereits jedes Limit überschritten hat, Beratung.

Das Projekt sensibilisiert Minderjährige mit Beratungs- und Präventionsangeboten für die Risiken übermäßigen Alkoholkonsums. Zugleich richtet es sich an Verantwortliche in der Kommune, geeignete Maßnahmen in der Alkoholprävention zu ergreifen und auf die Einhaltung des Jugendschutzes zu achten.

Sinnvoll und notwendig wird ein derartiges Programm, da in den letzten Jahren zunehmend mehr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 10 und 20 Jahren stationär mit der Diagnose "akute Alkoholintoxikation" behandelt werden mussten.

Während im Jahr 2000 bundesweit 9.500 junge Menschen mit dieser Diagnose auffällig wurden, hat sich ihr Anteil bis 2007 mit über 23.100 Fällen mehr als verdoppelt.

Das Projekt ist auch ein Beispiel für einen "best practice"-Ansatz in der Alkoholprävention, wie sie von der WHO und der EU empfohlen wird. HaLT soll dazu beitragen, das gesellschaftliche Bewusstsein für einen verantwortungsvollen und zurückhaltenden Alkoholkonsum bei den Verantwortlichen im Handel, in Vereinen, Diskotheken und Festveranstaltungen zu schärfen und sie zur Mitarbeit zu gewinnen.


Welche Ziele verfolgt HaLT?

  • Jugendliche mit riskantem Alkoholkonsum (besonders mit schwerer Alkoholintoxikation im Krankenhaus) systematisch zu erreichen; 
  • bei den Betroffenen Reflexion und Risikokompetenz zu fördern (Einzelberatung, Gruppenangebot) sowie bei Bedarf weitergehende Hilfen einzuleiten; 
  • kommunale Konzepte zur Reduzierung alkoholbedingter Schädigungen zu implementieren bzw. auszubauen; 
  • Erkenntnisse über die Häufigkeit und die Begleitumstände exzessiven Trinkens zu gewinnen. 
Das Rauscherlebnis bei Kindern und Jugendlichen
Komatrinken, Kofferraumsaufen, Binge-Drinking, Vorglühen – alles Begriffe, die einen extremen und vieldiskutierten Umgang mit Alkohol von Jugendlichen beschreibt.
Die große Gemeinsamkeit besteht am Überschreiten jeglichen Alkohollimits bis hin zur Alkoholvergiftung, die meist im Krankenhaus endet.

In der Politik wird überlegt eine Strafpauschale für die Eltern einzurichten, um diese mehr in die Verantwortung zu bringen. Viele Eltern fühlen sich häufig hilflos, wissen nicht wie sie adäquat auf die momentane Trinksituation reagieren sollen. Laut den betroffenen Kindern trinken doch alle Freunde. Der Einzelhandel ist gefordert und verpflichtet sich an die Altersbegrenzungen zu halten. Die Polizei wird immer wieder zu betrunkenen Jugendlichen und mittlerweile auch Kindern gerufen ...

Besonderheiten

Ihr Ansprechpartner zu diesem Angebot

Swenja Heinrich-Varga
E-Mail: Swenja.Heinrich-Varga@caritasmuenchen.de
Telefon: 08651-9585-0

Weitere Infos unter:

www.halt-projekt.de

www.halt-in-bayern.de


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