Seminare im Bundesfreiwilligendienst

Seminar Einstieg Februar/März 2012

In der Woche vom 27.02.2012- 02.03.2012 konnten 24 neue Freiwillige, die zwischen November und Februar ihren Dienst angetreten haben, ihr Einstiegsseminar absolvieren.
Am Montag nach dem Mittagessen und dem Bezug der Zimmer bekamen sie vom Referenten einen Wochenüberblick und jeder sollte in der Namensrunde neben dem Namen auch eine persönliche Besonderheit von sich nennen. Neben Wandervögeln, Kletterern, Leseratten gab es in der Gruppe auch Brasilien - und Chinareisende, Basketballerinnen, Gitarristen, Schlagzeuger und so on. ganz schnell hatten wir die Namen der Teilnehmer/innen auf dem Schirm und können sie bis heute erinnern. Auch wissen wir dass „unser“ Harald Schalke – Fan ist und bleibt und damit auch „…einen rausgehauen hat“. Der Nachmittag verging wie im Fluge.
Am Dienstag beschäftigten wir uns mit Team und Teamarbeit und mussten im Planspiel: „Flugzeugentführung“ beweisen, in wie weit wir unser theoretisches Wissen auch praktisch anwenden können.
Abends kraxelten wir zu acht bei widrigen Bedingungen auf den Blomberg, um fast angekommen festzustellen, dass die Hütte bereits in dieser Woche geschlossen hat. Dicke Blasen und nasse Füße zeigten uns, dass zweckmäßiges Schuhwerk nicht von der Hand zu weisen ist. Die wärmende Kartoffelsuppe, welche die Küche für uns vorbereitet hatte, tat allen gut. Außerdem mischten wir uns mit den anderen Gruppen die im Haus waren und spielten Poker oder Werwolf.
Mittwoch in der Früh gab es schon eine Grobplanung für das Seminar „Fachthemen“. Hier konnten wir unsere Wünsche einbringen. Später beschäftigten wir uns noch mit der Helferrolle und der Frage, was den/die „Ideale/n Helfer/in“ auszeichnet. Es ist in jedem Fall eine Person, die eine wertschätzende Haltung inne hat und die Menschenrechte respektiert. In der Übung „Schäfer und Herde“ konnten wir praktische Erfahrungen sammeln, wie es ist eines Sinnes beraubt zu sein.
Abends pokerten wir wieder eine Runde oder maßen uns im Tischtennis.
Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Kommunikation. Wir behandelten die Axiome von Watzlawick und setzten uns mit dem 4- Ohren – Modell von Schulz von Thun auseinander. Mit Hilfe eines Fragebogens konnten wir feststellen, wer von uns am ehesten auf dem Apell – Ohr hört und gleich rennt, um jemandem einen Wünsch zu erfüllen, obwohl dieser sich eher „selbstoffenbarte“ oder etwas auf der Sach- bzw. Beziehungsebene offenbarte. Schnell wurde klar: Missverstehen ist die Regel, verstehen die Ausnahme. Am Nachmittag beschäftigten wir uns mit Stress und dessen Bewältigung und weil wir da so viel gelernt haben sind wir gleich im Anschluss bei ersten Sonnenstrahlen in die Eisdiele gelaufen und haben die Phantasiereise noch nachwirken lassen. Abends ging es zum Hallensport, Lederbasteln und einer Runde „Werwolf“. Wer jetzt denkt, die haben ja nur gechillt, der irrt. Wir haben Stressbewältigung aktiv betrieben!
Zum Abschluss der Woche haben wir noch eine Übung gemacht, bei der wir - nach der gestrigen Einheit und dem daraus gezogenem Wissen - ein Konfliktgespräch vorbereitet und durchgeführt haben. Zwei Pärchen haben in Rollen gespielt, der Rest hat beobachtet und ein Feedback gegeben.
Das war für die Akteure/innen sehr hilfreich. Und dann haben wir die Woche noch ausgewertet. Sie war ganz schön, nur das Essen hier ist noch zu optimieren. Da haben wir, so wie gelernt konstruktive Kritik geäußert.



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