Seminare im Bundesfreiwilligendienst

Seminar Dezember 2011

Im Dezemberseminar besuchten 23 neue Freiwillige das Bildungszentrum in Geretsried. das Seminar stand ganz im Zeichen des gegenseitigen Kennenlernens. Auch Motivation und das Herausarbeiten persönlicher Kompetenzen standen im Mittelpunkt der Einheiten. Neben den Referent/innen des Bildungszentrums stand der Seminargruppe auch dieses Mal wieder die Ansprechpartner/innen der Caritas Antje Andrée zur Seite.

Nach der Ankunft und dem Bezug der Zimmer, startete am Montagnachmittag die Gruppe bereits inhaltlich. Wir trafen uns im Plenum, um die Hausregeln und die ReferentInnen, Herrn Scholz und Frau Andrée kennen zu lernen. Dann ging es mit verschiedenen Methoden daran, die TeilnehmerInnen und deren Arbeitsfelder besser kennen zu lernen. Bald war eine Atmosphäre geschaffen, in der die Gruppe gut arbeiten konnte. Daneben wurden auch Informationen über den Bundesfreiwilligendienst und die Zusammenhänge zwischen dem Bundesamt für Zivilgesellschaftliche Aufgaben, den Einsatzstellen und der Caritas als Träger weitergegeben.
In der Gruppe wurde schnell deutlich, dass viele Freiwillige im Bereich der Behindertenhilfe tätig sind, aber auch in den Bereichen Verwaltung, Kinderbetreuung, Fahrdienste und hausmeisterliche Tätigkeiten sind unsere Freiwilligen anzutreffen.

Dienstag
Am zweiten Tag stiegen die Gruppen noch intensiver ein. Einige fanden über interaktive Spiele schnell zu Gemeinsamkeiten und stellten auch Alleinstellungsmerkmale ihrer Person heraus. Highlight des Vormittages war die Kleingruppenaufgabe „Tauschgeschäfte“. Hier hatte jede Gruppe die Aufgabe, ein rohes Ei fünfmal in einen anderen Gegenstand zu tauschen. Mit Bravur löste jede der Gruppen diese Aufgabe. Neben einem „WIR – Gefühl“ löste diese Übung auch erste Kontakte mit der Bevölkerung von Geretsried und erste Schritte in die nähere Umgebung des Bildungshauses aus. Schnell wurden Freundschaften geknüpft und für den Abend Neigungsgruppen gebildet. Großes Anziehungsmagnet war auch heuer wieder die Kegelbahn, in der so manche/r ihr/sein Können unter Beweis stellte.

Am Nachmittag gab es die Möglichkeit für die Teilnehmer/innen sich über die Struktur des BFD auszutauschen, Kritik zu äußern und die Inhalte der nächsten Tage aktiv mitzubestimmen. Generell wünschten sich die Freiwilligen mehr Struktur. Sie wollten bereist in den Einladungen erfahren, welche Themen auf sie zukommen. Um diesem Bedürfnis nachzukommen werden wir in Zukunft geplante Themen auf unserer Hompage unter „Seminare“ einstellen.
Aktivierende Lernmethoden und Gruppenarbeit wurden von den Freiwilligen als sehr positiv erlebt und sollen beibehalten werden. Auch wünschten sich die Teilnehmenden mehr Austausch und vor allem auch Platz, um sich über berufliche Perspektiven klar zu werden, denn so ein Jahr ist schnell vorüber und sie wollen wissen wie es zukünftig weiter geht.

Mittwoch bis Freitag
In den nächsten drei Tagen befassten sich die Freiwilligen mit der Helferrolle, klärten rechtliche Fragen rund um den BFD und lösten auch das Problem zwei alte Sofas, die beim Tauschen erworben wurden, wieder gemeinsam zu entsorgen. Außerdem bearbeiteten sie den Bereich Notfallhilfe, um in kritischen Situationen richtig handeln zu können.



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