Seminare im Bundesfreiwilligendienst

Seminar PoBi vom 10.03.-14.03. 2014

Politische Bildung in Geretsried


Am Montag sind wir mit Autos, S- Bahn und Bus im Bildungszentrum angereist. Leider hatte die S- Bahn eine technische Störung, sodass einige von uns erst relativ spät kamen und schnell die Zimmer beziehen mussten. Zum Glück waren die Damen am Empfang so freundlich und verständnisvoll, dass trotz der kleinen Repressalien alles glatt lief.

Ab 13.15 Uhr starteten die Seminareinheiten. Wir konnten uns zwischen den Themen Bioethik, politische Rhetorik- Rhetorische Politik und Web 2.0 Umgang mit dem Internet entscheiden.

Im ersten Seminar beschäftigten wir uns neben Tier- und Lebensmittelehtik auch mit Themen wie Sexualethik und dabei mit Treue und Vertrauen. Wir stellten fest, dass manche ethische Fragen auch konkurrieren können. Dann müssen wir Entscheidungen treffen.

Beim Umgang mit dem Internet stellten wir fest, dass wir auch hier ständig Entscheidungen treffen/müssen. Welche Suchmaschine wähle ich, lasse ich mich berieseln und gehe den bequemsten Weg?

Weiß ich wie aggressiv manche von ihnen werben und welche von ihnen vielleicht was für die Umwelt tun? Außerdem diskutierten wir Fragen zur „Sicherheit“ im Netz, die es so gut wie nicht mehr gibt bzw. nur mühevoll halbwegs hergestellt werden kann.

Im dritten der Seminare arbeiteten wir mit Fallbeispielen anhand derer wir gut erkennen konnten, wie politisch argumentiert wird, um letztlich uns Menschen zu manipulieren. Außerdem konnten wir uns selbst rhetorisch ausprobieren und mit selbstgewählten Themen unser Können vor der Gruppe unter Beweis stellen.

Am Abend lagen bei uns Spiele hoch im Kurs. Der Billardtisch und die Kegelbahn wurden belagert, Werwölfe im Düsterwald in der Großgruppe gespielt und beim UNO lernte so mancher, wie denn „Blitzen“ funktioniert. Dienstag haben viele von uns sich für Fußball schauen entschieden, obwohl das Spiel Bayern gegen Arsenal (1:1) nicht ganz so viele sehenswerte Tore brachte wie Atletico Madrid gegen AC Mailand (4:1). Aber bei dem netten Griechen in der Bar um die Ecke konnten wir parallel beide Spiele verfolgen. Neben dem passiven Konsum tummeln wir uns auch im Kraftraum, um den Body in Schuss zu halten. Dabei begegnen wir im Haus auch BFD-ler/innen, die vom Bundesamt direkt angestellt sind und sich gerade mit Sozialkompetenzen beschäftigen. Außerdem sind auch wieder Leute vom BRK und von den Maltesern hier. Aber Berührungsängste gibt es bei keinem von uns.

Unsere Freizeit organisieren wir uns größtenteils selbst. Die Antje von der Caritas ist oft mit dabei und so können wir uns auch mal über unseren BFD austauschen und erzählen, wo wir so arbeiten. Den meisten von uns macht die Arbeit in den Einrichtungen voll viel Spaß. Aber es ist nicht immer einfach zu sehen, wie sich manche unserer Betreuten mit Alkohol zu Grunde richten oder was es für Schwierigkeiten mit sich bringt, wenn man einen Tourettpatienten bei einem Ausflug betreuen muss und dieser dann auf großes Unverständnis in der Umwelt trifft. Vielleicht geht ja noch jemand mit zur Aueralm, eine kleine Bergwanderung. Dort liegt aber noch Schnee und wir sind alle schon voll auf Frühling eingestellt.

Liebe Grüße Eure BFD-ler


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