Seminare im Bundesfreiwilligendienst

Seminarbericht vom 07.04.- 11.04 2014

Fachthemen Seminar am Petersberg in Erdweg

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Zum ersten Mal besuchten wir als BFD- Gruppe das Haus der Katholischen Landvolkshochschule Petersberg. Die erste Herausforderung war es, die angereisten 80 Teilnehmer/innen auf die komplett ausgebuchten Zimmer zu verteilen, aber wie fast immer haben das die Teamer souverän hinbekommen. Nicht gefallen hat uns zunächst, dass wir die Getränke zu den Hauptmahlzeiten zahlen mussten. Aber auf Initiative unserer Gruppenleiter, wurde das geändert. Mit dem Wetter hatten wir bis auf einen Tag Glück. Leider hieß das auch, dass alle Allergiker ziemlich unter der erwachenden Natur leiden mussten.

Noch zwei Hürden galt es zu nehmen: erst mussten wir in der Großgruppe ein peinliches Spiel -„Evolution“ spielen  - war dann doch gar nicht so blöd, wenn man sich darauf einlassen konnte, kam dann doch der FUN- Faktor rüber. Und dann haben uns die Teamer nochmal an die Regeln erinnert, die wir eh alle schon im Schlaf können - was sein muss, muss sein.

Inhaltlich befassten wir uns diese Woche mit verschiedenen Fachthemen. Zwei Gruppen hatten je einen Vormittag die Aidshilfe der Caritas zu Besuch. Dort befassten wir uns mit den Ansteckungswegen, der Verbreitung des HI -Virus sowohl in Deutschland als auch weltweit und erfuhren auch, dass trotz viel Aufklärungsarbeit der Umgang mit Safer Sex tendenziell wieder nachlässt und damit die Erkrankung an Aids wieder steigt. im zweiten Teil konnten wir mit einem Erkrankten sprechen, der uns viel über seine Einschränkungen im Alltag aber auch von Folgeerkrankungen erzählte, die diese Immunschwächekrankheit mit sich bringt.

Weiter befassten wir uns in dieser Woche mit verschiedenen Krankheitsbildern, die uns während des BFD begegnen können. Dazu teilten wir uns in kleine Gruppen und bereiteten für die Gesamtgruppe kleine Vorträge mit praktischen Alltagstipps auf. Schön war, dass wir aus der vielfältigen Auswahl an vorbereiteten Fachartikeln und Broschüren, die Themen wählen konnten, die uns interessierten und bei denen wir auch Erfahrungen aus unserer Arbeit in der Praxis einfließen lassen konnten.

Gearbeitet wurde bspw. an Themen wie: Diabetes, Epilepsie, Gehörlosigkeit und Sehstörungen im Alter, Trisomie 21, ADHS und Tourette – Syndrom. Zu letzterem schauten wir uns den Film: „Vincent will Meer“ an und diskutierten ihn anschließend.

Zum Austausch über den Stand in den Praxisstellen lernten wir die Methode der Kollegialen Beratung kennen. Das spannende an der Methode ist, dass kein Experte von außen kommt, sondern das Wissen der „Experten vor Ort“ genutzt wird um Lösungen zu finden. Als Rollen gibt es dabei einen Fallgeber, einen Moderator und die Expertenrunde. In Gruppe A malten wir unseren Weg durch den BFD, wo kam ich her – wo stehe ich jetzt – wo will ich hin. Insgesamt fällt uns auf, dass es hier zwei Extreme an den Polen gibt: während sich die Mehrzahl in ihren Stellen pudelwohl fühlt, gibt es auch welche die sich langweilen und eintönige Arbeiten verrichten und andere, die nicht wissen, was sie zuerst erledigen sollen.

Neben der inhaltlichen Arbeit wurde auch für die Gruppen etwas getan. Eine Gruppe fuhr am Mittwoch in die Gedenkstätte in Dachau, eine andere verbrachte einen Vormittag mit einem Geländespiel und es wurde auch auf dem Skulpturenweg gewandelt. Spiele drinnen und draußen, wechselten theoretischen Input ab. Das Highlight war die gemütliche Runde am Lagerfeuer und auch beim Spieleabend ging es lustig zu.

Der bunte Abend am Donnerstag war wieder ein voller Erfolg. Das Thema blieb auf Wunsch der Großgruppe diesmal offen und so konnte jede Idee eingebaut werden. Die Bilder sprechen für sich…



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