Seminare im Bundesfreiwilligendienst

Seminarbericht vom 10.02.- 14.02.2014

Soziale Kompetenzen - Seminar in Josefstal

Bild vom BFD-Seminar Februar 2014 zur Galeriezur Galerie

Zum dritten Mal fanden sich die Gruppen A-D zum Seminar: Soziale Kompetenzen diesmal in Josefstal ein. Gleich zu Beginn gab es eine Hausführung durch die Teamer, anschließend gab es Mittagessen und um 14.00 Uhr trafen wir uns in der Großgruppe und wurden vom Hausleiter Herrn Lux begrüßt. Er teilte uns noch wichtige Verhaltensregeln für einen entspannten Ablauf der Woche mit und danach teilten die Gruppenleiter 78 Freiwillige in die einzelnen Gruppen auf.

Wie immer gab es am Montagnachmittag einige organisatorische Hinweise zur Woche, zum Wochenthema und wir verabredeten, wie wir gemeinsam in der Gruppe arbeiten wollen. Dazu noch ein paar Kennlernspiele, die uns halfen, die Namen unserer Gruppenmitglieder wieder zu erinnern und die neu dazu gekommenen in unserer Mitte aufzunehmen.

Dienstag haben wir uns dann an die Sozialen Kompetenzen herangewagt. Mittels der Methode „Inselhopping“ sammelten wir in den Bereichen Arbeitswelt, Ich –als Person und Familie und Freunde verschiedene Schlüsselkompetenzen, die uns helfen im jeweiligen Bereich zu bestehen. Gemeinsam haben wir uns dann angeschaut, auf was für einen „Schatz“ wir da bereits gut aufbauen können. Praktisch anwenden konnten wir dies dann gleich mit unserer Gruppe in dem Teamkooperationsspiel: Verkehrschaos. Einige von uns erkannten weitere dieser Schlüsselqualifikationen wie: Geduld, Ruhe, Ausdauer, Motivation und Begeisterungsfähigkeit (neu) an sich selbst. Eine wertvolle und schöne Erfahrung. Nachmittags beschäftigten wir uns mit verschiedenen Identitäten, die wir innerhalb unserer Person vereinen und stellten fest, dass es manchmal schwierig ist diese alle zu integrieren, sprich unter einen Hut zu bekommen.

Wichtig waren für uns auch die Übungen, die wir mit der Gruppe gemacht haben. Beim „Tower of Power“, mussten wir schräge Großblockklötze mittels eines Krans aufeinander stapeln. Das war ganz schön schwierig! Gemeinsam konnten wir uns aber anspornen und haben die Übung gemeistert.

„Der große Eierfall“ hat uns ebenso einiges abverlangt. Zum Glück sind die meisten Eier so gut gepolstert gewesen, dass sie dem Aufprall standgehalten haben.

Intensiv haben wir uns außerdem mit verbaler und nonverbaler Kommunikation befasst und dabei festgestellt, dass das Gesagte nur die richtige Wirkung zeigt, wenn ich auch dahinterstehe und mein Körper zum Ausdruck bringt, was ich will oder fühle. Kongruenz ist das Zauberwort. Ach ja und aktives Zuhören ist auch eine wichtige Kompetenz, die nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.

In der Freizeit war auch wieder einiges geboten: Während die meisten abends die Bundesliga verfolgten oder im Stüberl Karten spielten, ließ sich ein kleines Grüppchen an mit Veronika und Julian am Dienstag eine Bergwanderung zu machen. Wir lauschten dem Wasserfall und dem Knirschen des Schnees unter unseren Sohlen. Manchmal war auch nur unser Atem zu hören. Die Fackeln wiesen uns den Heimweg, wo ein warmer Topf Punsch auf uns wartete und unsere kalten Beine und Hände wieder erwärmte.

Das Motto des Bunten Abends war diesmal: „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ jede der vier Gruppen hatte dazu ein Genre gezogen und sollte das Märchen im entsprechenden Stil darstellen. Von Rosamunde Pilcher über Western, Krimi und Science - Fiction war alles geboten. Kreative Umsetzung mit jugendnahen Themen strapazierten unsere Lachmuskeln an diesem Abend doch sehr

Bis bald wieder in Josefstal!

Wir freuen uns auf Euch

Antje Andrée

 



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