Seminare im Bundesfreiwilligendienst

Teisendorf 13.10.2014 – 17.10.2014


Seminarbericht Einstieg A-D

Und wieder hat ein neues Jahr im Bundesfreiwilligendienst begonnen. Mit freudiger Spannung traf sich das Team des Seminars am Vormittag in Teisendorf. Nicht nur ein neues Jahr, mit neuen Freiwilligen startete damit, auch der Ort war neu für das Team. Aber wir wurden herzlich willkommen geheißen und schon die Kommunikation im Vorfeld lief sehr gut.

Wir hatten uns auch ein paar Neuerungen für den Beginn des Seminars einfallen lassen. So hatten wir, diesmal für die Freiwilligen, welche mit dem Zug anreisen wollten, ein Gruppenticket organisiert. Damit hatten sie die Möglichkeit, sich bereits bei der Anreise kennenzulernen. Einige nahmen das Angebot gerne an. Gut im Seminarhaus angekommen, gab es für alle Freiwilligen Butterbrezen zum Einstand, bevor es richtig losging.
Richtig los ging es dann ab halb zwei im schönen Bayernsaal. Das Team durfte fast achtzig Freiwillige begrüßen, nur wenige hatten sich krank gemeldet.
Nach der Begrüßung startete der „Postenlauf“ mit vielen organisatorischen Dingen. Fotos machen, Unterschriften abgeben und natürlich sollte jedeR ein möglichst passendes Zimmer bekommen.

Um halb vier schließlich traf man sich zum ersten Mal in der Kleingruppe. Auch hier mussten zunächst viele organisatorische Dinge geklärt werden, aber die Zeit wurde natürlich auch genutzt um sich kennenzulernen.

Um sechs Uhr sahen sich dann alle gemeinsam zum Abendessen wieder.
Am Abend kamen etwa zwanzig Leute beim gemeinsamen kegeln auf der hauseigenen „Geisterkegelbahn“ zusammen, zu welchem zwei Teamerinnen eingeladen hatten. Im lockeren, lustigen Rahmen eine weitere Möglichkeit um neue Leute kennenzulernen. Auch die kommenden Abendangebote, einen Filmabend zum Thema Bildung („Alphabet“) und Improtheater, wurden gerne angenommen.
Am Dienstagmorgen begegneten sich alle wieder in ihren Kleingruppen. Das Thema, welches uns alle durch die Woche begleitete war natürlich das gemeinsame Kennenlernen. Hilfreich sind dabei die, nicht immer beliebten, Gruppenspiele, aber auch diverse Übungen zur Teambildung. Der Spaß kommt dabei, trotz Bedenken, nicht zu kurz.

Für den Dienstagnachmittag hatten wir ReferentInnen eingeladen, die einen Einstieg für die unterschiedlichen Arbeitsbereiche geboten haben. Die ReferentInnen kamen aus dem Bereich Menschen mit Behinderung, Pflege, alte Menschen und Kindheitspädagogik. Sie machten, auf meist unterhaltsame Weise deutlich, was in den unterschiedlichen Bereichen zu beachten ist, welche Besonderheiten es gibt und, und, und. Vor allem nahmen sie sich aber Zeit um auf die Fragen und Anliegen der TeilnehmerInnen einzugehen. Gerade am Anfang ist es hilfreich, wenn man auch außerhalb der Arbeitsstelle eine Gelegenheit hat, konkrete Fragen zum Arbeitsbereich zu stellen. Bei der anschließenden Tagesreflexion in den Kleingruppen, waren die meisten begeistert von diesem abwechslungsreichen Nachmittag. Und auch die ReferentInnen freuten sich über die interessierte und engagierte Teilnahme der Freiwilligen.

Am Mittwoch und Donnerstagvormittag ging es dann weiter mit Themen, welche vor allem zu Beginn des Freiwilligendienstes relevant sind. So gab es eine intensive Einheit zum Thema Rollenwechsel sowie Nähe und Distanz. Für viele ist der BFD der erste konkrete Kontakt zur Arbeitswelt, der ein umdenken und ein neues Rollenverständnis erforderlich machen.

Damit einhergehen natürlich auch diverse Rechte und Pflichten, die gruppenweise im Rahmen eines unterhaltsamen Quiz bekannt gemacht wurden. Des Weiteren wurde gemeinsam besprochen, welche Erwartungen und Befürchtungen  jedeR einzelnE Freiwillige bezüglich seinem BFD und auch der Seminare hat. Ebenso wurde abgefragt, welche Themen sie gerne in der Fachthemenwoche bearbeiten möchten.

Last but not least stand am Donnerstag, ganz traditionell, der „Bunte Abend“ an. Auch in diesem Jahr, war es Aufgabe der Kleingruppen, ein Märchen als kleines Theaterstück in einem bestimmten Genre einzustudieren und am Abend zu präsentieren. Dafür hatte die Gruppe den gesamten Nachmittag Zeit. Wobei dies für eine Gruppe, welche sich gerade erst zusammen gefunden hat, ein große Herausforderung bedeutet. Dieser Herausforderung stellten sie sich aber alle tapfer. Obwohl  es nicht für alle ganz einfach war, spielten sie am Abend mit viel Engagement, tollen Einfällen und viel Spaß ihre jeweiligen Varianten von „Ali Baba & die 40 Räuber“  vor. Es wurde ein schöner, lustiger, ausgelassener, rundum gelungener Abschiedsabend des ersten Seminars.

Am Freitag hieß es dann schon wieder Abschiednehmen. Besonders wichtig ist die Wochenreflexion in der Kleingruppe. Gerade auch am Anfang ist es eine gute Gelegenheit für die TeamerInnen, zu sehen, was die Gruppe interessiert, welche Methoden sie ansprechen und was nicht gefällt.

Nach einem gemeinsamen Abschied im Bayernsaal, fuhren die Freiwilligen per Auto, Zug oder Motorrad nach Hause, während die TeamerInnen die Woche mit einem letzten gemeinsamen Mittagessen und einer Reflexion der Woche abschlossen.
 


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