Schwerbehindertenvertretung im Caritasverband

Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung

  • Sie wacht darüber, dass die im SGB IX und durch ggf. geschlossene Integrationsvereinbarungen geltenden Verpflichtungen erfüllt werden.
  • Sie wird bei schwerbehinderten Stellenbewerbern/-innen im Auswahlverfahren beteiligt.
  • Sie unterstützt bei der Schaffung und Einrichtung bedarfsgerechter Arbeitsplätze.
  • Sie hilft Mitarbeitenden bei der Antragstellung; dies besonders dann, wenn sich die Schwerbehinderung während des Berufsalltags entwickelt.
  • Sie berät schwerbehinderte Mitarbeiter/innen bei Arbeitsplatz bezogenen Problemstellungen am Arbeitsplatz, im Team oder mit Vorgesetzten.


Wie arbeitet die Schwerbehindertenvertretung?

  • Sie kooperiert mit dem Integrationsamt, den Integrationsfachdiensten, der Agentur für Arbeit, der Deutschen Rentenversicherung sowie nicht zuletzt mit dem Arbeitgeber (hier insbesondere mit der Personalleitung).
  • Die Gesamt-Mitarbeitervertretung und die Schwerbehindertenvertretung tragen gemeinsam Verantwortung für die Belange von behinderten Menschen.
  • Beide Gremien arbeiten in der Caritas eng und konstruktiv mit dem Arbeitgeber zusammen, um die Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben im Betrieb zu ermöglichen.
  • Jede/r Mitarbeiter/in hat das Recht, mit der Schwerbehindertenvertretung während der vergüteten Arbeitszeit Beratungs- und Informationsgespräche zu führen.
  • Die gewählten Vertrauensleute der schwerbehinderten Mitarbeiter/innen unterliegen der Schweigepflicht. Nur mit Zustimmung der Betroffenen können und dürfen gemäß den Vorgaben des SGB IX Anliegen und personenbezogene Daten an Dritte weitergegeben werden.


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