Kontakthalte- und Wiedereinstiegsprogramm

Entwicklung des Kontakthalte- und Wiedereinstiegsprogramms
Das Kontakthalteprogramm entstand aufgrund einer Initiative der Mitarbeiterschaft, die sich eine bessere Anbindung an den Verband in der Familienphase, sowie eine Begleitung beim beruflichen Wiedereinstieg wünschte. Die Idee zur Verbesserung der Situation von jungen Müttern und Vätern, die beim Verband wegen Kindererziehung zeitweilig ausscheiden, wurden in ein Konzept gebracht und ist seit diesem Zeitpunkt laufend aktualisiert worden.

Erfahrungen mit dem Kontakthalte- und Wiedereinstiegsprogramm
Da die Mitarbeiterschaft im Verband weitgehend weiblich (83%) ist und die Mehrzahl (ca. 70 %) Kinder im Haushalt leben hat, ist die Maßnahme „Kontakthalte- und Wiedereinstiegsprogramm“ von der Personalstruktur sehr stimmig. Sowohl beim Vorstand als auch bei der Mitarbeiterschaft ist das Kontakthalte- und Wiedereinstiegsprogramm von Anfang an sehr gut angenommen und unterstützt worden.
Der Einführungsprozess war von breiter Öffentlichkeitsarbeit intern, sowie extern begleitet. Die Führungskräfte wurden intern durch Medien, Vorträge und bei Veranstaltungen/Besuchen vor Ort informiert.
Die „betroffenen“ Mütter und Väter wurden durch die Versendung des Programms und die regelmäßigen Zusendungen von Informationsmaterial informiert. Das Programm hatte sich aufgrund des hohen Bedarfs (ca. 250-400 Mitarbeitende in Elternzeit/Sonderurlaub pro Jahr) schnell etabliert. Die Nachfrage/Inanspruchnahme ist bis heute hoch geblieben.
Das Kontakthalteprogramm wurde im breiten Rahmen öffentlich anerkannt und auch extern bei Präsentationen, Messen etc. vorgestellt.
Das Kontakthalteprogramm wurde mit dem Frauenförderpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen ausgezeichnet.  

Erfolgsfaktoren für das Kontakthalte- und Wiedereinstiegsprogramm
Die Erfolgsfaktoren für das Kontakthalte- und Wiedereinstiegsprogramm sind:
Hoher Bedarf an der Maßnahme, familienfreundliches Klima im Verband, das Projekt „Erfolgsfaktor Familie“, sowie eine intensive interne und externe Kommunikation zum Thema.
Um die Nachhaltigkeit zu sichern, wird das Kontakthalteprogramm immer wieder im Zuge der Familienfreundlichkeit im Verband kommuniziert.


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