Leitbild


Das Leitbild unseres Verbandes, das unter Einbeziehung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickelt wurde, basiert auf den Aussagen der Bibel und dem daraus abgeleiteten christlichen Menschenbild. Es erfährt durch die spezifischen Aufgaben des Mädchenheims Gauting die im Folgenden aufgeführten Schwerpunkte und Konkretisierungen.




Für die pädagogisch-therapeutische Arbeit mit den Jugendlichen:


  1. Wir orientieren uns im Zusammenleben mit den Jugendlichen an christlichen Grundwerten und -normen. Diese können wir ihnen nur näher bringen, wenn wir sie authentisch und glaubhaft leben. Eigene Zweifel, Unsicherheiten und Unzulänglichkeiten sind Bestandteil dieser Glaubwürdigkeit ebenso wie Toleranz und Respekt gegenüber Andersdenkenden und -glaubenden.

  2. Wir akzeptieren die Jugendlichen als unverwechselbar einmalige Person mit der ihnen verliehenen Würde, unabhängig von der Erfüllung bestimmter Bedingungen, Vorstellungen und Erwartungen. Dies tun wir auch dann, wenn wir bestimmte Verhaltensweisen nicht akzeptieren, ihnen Grenzen setzen und sie sanktionieren.

  3. Wir sehen unsere Jugendlichen ganzheitlich. Körperliche, seelische und geistige Aspekte besitzen Gleichberechtigung, finden Beachtung und werden gefördert mit dem Ziel, dass die Jugendlichen alle ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten nutzen und leben können.

  4. Wir stärken die Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmung unserer Jugendlichen, geben ihnen ihrem Entwicklungsstand und ihren individuellen Voraussetzungen angemessen Orientierung und sind bereit, ihnen aus christlicher Verantwortung heraus auch Entscheidungen abzunehmen, die verantwortlich zu treffen sie noch nicht in der Lage sind.

  5. Wir respektieren und beachten die Lebenswelten unserer Jugendlichen, ihren ethnischen, religiösen und sozialen Hintergrund, ihre Bezugspersonen und beziehen sie in unsere Arbeit ein.

  6. Wir wollen Benachteiligungen der Jugendlichen durch ihre je besonderen Lebensumstände abbauen und ausgleichen, indem wir ihnen Erfahrungen ermöglichen, durch die sie ihre Stärken erkennen können und die ihnen neue Perspektiven eröffnen, sodass auch alternative Lebensentwürfe in den Bereich des Möglichen und Machbaren rücken.

  7. Wir fördern das Bewusstsein der Jugendlichen, Teil der menschlichen Gemeinschaft und der Schöpfung zu sein und für diese nach ihren Möglichkeiten Verantwortung zu übernehmen.
  • Wir vermitteln den Jugendlichen die Gleichwertigkeit aller Menschen und leben ihnen diese Überzeugung vor. Wir unterstützen sie auch dabei, ihre individuelle weibliche Identität zu entwickeln und stärken sie darin, zwischenmenschliche Beziehungen selbstbewusst und verantwortlich zu gestalten.

  • Im Umgang mit den Jugendlichen fühlen wir uns der UNO-Kinderrechts-Konvention verpflichtet

Für die Dienstgemeinschaft:


Jede Angehörige1 der Dienstgemeinschaft

  1. verwirklicht gegenseitige Wertschätzung, Kooperation, Partnerschaftlichkeit und Offenheit im Umgang miteinander,

  2. trägt in ihrer Funktion verantwortlich zum Gelingen der gemeinsamen Aufgabe bei und achtet den Beitrag jeder anderen,

  3. ist bereit, dazuzulernen, d.h. eigenes Verhalten kritisch zu reflektieren und sich fachlich und persönlich weiter zu qualifizieren,

  4. trägt in ihrem Bereich zur Wirtschaftlichkeit der Einrichtung bei,

  5. ist bereit, veränderte Bedarfslagen innerhalb der Jugendhilfe aufzugreifen und ihnen Rechnung zu tragen.

  6. setzt sich sachlich und kritisch mit Verbesserungsvorschlägen auseinander.

11 Wir weisen darauf hin, dass mit Bezeichnungen in der weiblichen Form wie Mitarbeiterin und ähnliches auch die männlichen Kollegen gemeint sind. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit haben wir uns für diese Lösung entschieden.





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