Pate


Zusammenarbeit mit Paten

Der Pate des Mehrgenerationenhauses heißt Michael Eberle und ist in unserer Region durch sein kabarettistisches Engagement bei den “Stachelbären“ sowie eigene Soloprogramme als Kabarettist bekannt. Ein Pate steht dem MGH zur Seite, begleitet die Entwicklung des Hauses und verhilft zu positiver Aufmerksamkeit. Wir freuen uns über Zusammenarbeit.
Aber jetzt lassen wir ihn selbst zu Wort kommen:


Foto Michael Eberle

Als ich gefragt worden bin, ob ich mir vorstellen könnte, eine Patenschaft für das Mehrgenerationenhaus in Pfaffenhofen zu übernehmen, habe ich sofort ja gesagt. Das Konzept der Mehrgenerationenhäuser überzeugt mich. Begegnungsstätten zu schaffen für verschiedene Generationen, für Menschen aus verschiedenen Ländern ist für mich der richtige Weg, sowohl auf den demografischen Wandel adäquat zu reagieren als auch ein Ort der Integration zu sein.

Familiäre Strukturen lösen sich auf. Mehr und mehr wird es in Zukunft darum gehen, dass wir neue Formen des Zusammenlebens entwickeln. Waren früher Oma und Opa häufig noch vor Ort, so ist das heute im Zuge der beruflichen Mobilität oft nicht mehr möglich. Viele Kinder wachsen nur mit einem Elternteil auf. Viele Kinder wachsen in prekären Verhältnissen auf. Viele Kinder wachsen in bildungsfernen Schichten auf. Hier müssen sich alle anstrengen, dass aus diesen Kindern was wird. Dass sie die nötige Bildung bekommen, um später bestehen zu können. Hausaufgabenhilfe, aber auch Nachmittagsbetreuung und Alt-Jung-Angebote scheinen mir da der richtige Weg zu sein, entgegenzuwirken.

Wie viele rüstige Senioren gibt es, die gerne ihr Wissen, ihr Können an jüngere Menschen weitergeben möchten, aber nicht wissen wann und wo. Und wie viele Kinder gibt es, die gerne von einer Oma, einem Opa etwas gezeigt bekommen würden. Aber es geht auch in die andere Richtung. Junge Menschen kennen sich in den modernen Kommunikationsmitteln - Handy, Internet, Email - aus, ohne die man es heutzutage relativ schwer hat. Ältere oft weniger. Auch hier kann ein Kontakt zwischen den Generationen Schwellenängste abbauen.
Aber es gibt auch viele ältere Menschen, und es werden immer mehr, die ohne Angehörige leben. Die krank sind. Die Hilfe brauchen. Auch da sind wir gefordert nicht wegzusehen, sondern aktive Nachbarschaft anbieten.

Gott sei Dank nimmt das ehrenamtliche Engagement der Bürger wieder zu. Immer mehr Menschen sehen ein, dass es auf sie ankommt. Das Mehrgenerationenhaus bietet die Möglichkeit sich aktiv einzubringen. Solidarität, Subsidiarität, entsprungen einer christlichen Wertehaltung sind die Eckpfeiler, auf denen eine gedeihliche Gesellschaft wachsen kann.

Aus diesem Grunde unterstütze ich die Macherinnen und Macher des Mehrgenerationenhauses und wünsche ihnen alles Gute und vor allem, eine große Akzeptanz.

Michael Eberle



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