Nähere Infos zum Aufnahmeverfahren

Aufnahmekriterien

Die Aufnahme ist unabhängig von Religion und Nationalität.

Wichtig ist, dass

• das aufzunehmende Kind die besondere Hilfe und Rahmenbedingungen der HPT für seine Entwicklung benötigt

• dass es in der Gruppe soweit als möglich geeignete Spielpartner hat, die seinem intellektuellen Niveau und / oder seiner Altersstufe entsprechen, von denen es lernen und an denen es sich orientieren kann, an denen es aufgrund gemeinsamer Merkmale (z.B. Geschlecht) Interesse haben könnte.

• die Einrichtung fachlich und strukturell dem Förder-, Betreuungs- und / oder medizinischem Bedarf des Kindes gerecht werden kann.

• die Eltern zur Zusammenarbeit mit dem Fachpersonal bereit sind. Dies beinhaltet, dass sie zum Vorstellungsgespräch kommen und sich bereit erklären, die regelmäßig stattfindenden Beratungsgespräche wahrzunehmen.

• die Eltern einen Auftrag formulieren (Wünsche für ihr Kind / Erwartungen an die Einrichtung)

• eine Kostenübernahmeerklärung vorliegt

Die Aufnahme eines Kindes erfolgt in der Regel im September mit dem Beginn des jeweiligen Kindergartenjahres.


Aufnahmeverfahren

Das Aufnahmeverfahren beginnt zumeist schon im Dezember/Januar des vorangehenden Kindergartenjahres und ist in der Regel im Mai/Juni abgeschlossen.
Um den heilpädagogischen Förderbedarf des Kindes einschätzen zu können und um sicherzustellen, dass Kind und Eltern von einer Aufnahme in der Einrichtung profitieren können, wird ein umfangreiches und sorgfältiges Aufnahmeverfahren durchgeführt. Stärken und Förderbedarf eines jeden Kindes sollen vorab eingeschätzt werden. Diese Einschätzung wird bei der Gruppenzusammensetzung berücksichtigt, damit die Kinder einer Gruppe voneinander gut profitieren können.
 
Das Aufnahmeverfahren beinhaltet folgende Schritte:

• Zunächst melden die Eltern ihr Kind telefonisch an. Dabei werden erste Informationen über persönliche Daten, Förderbedarf, aktuelle Betreuung und Hilfen des Kindes erhoben. Je früher die Anmeldung erfolgt, desto eher kann dem Kind ein Platz geboten werden. Es wird eine Warteliste geführt, so dass ein Kind ggf. auch unterjährig aufgenommen werden kann.

• An einem Vorstellungsnachmittag bzw. zwei Vorstellungsnachmittagen werden jeweils bis zu 7 Elternpaare von der Leitung über die Förderung in der Einrichtung (konzeptionelle Arbeit, äußere Rahmenbedingungen, etc.) informiert und haben die Möglichkeit sich ein Bild zu machen, was heilpädagogische Förderung in der HPT St. Ansgar für ihr Kind bedeuten könnte. Gleichzeitig werden die Kinder getrennt von den Eltern durch die Gruppenpädagogen und den Psychologen in den Gruppenräumen betreut. Dabei gewinnt das Fachpersonal erste Eindrücke zu Spielverhalten, Kontakt- und Sozialverhalten, emotionale Grundstimmung, zu eventuellen Ressourcen und Schwierigkeiten eines jeden Kindes.

• Nach dem Vorstellungsnachmittag werden die gewonnen Eindrücke in einer interdisziplinären Besprechung zwischen Gruppenpädagogen, der Leitung und dem Psychologen zusammengetragen und gemeinsam wird entschieden, welche Kinder aufgenommen werden können.

• Zeitnah werden die Eltern über die Platzzusage/-absage informiert.
 
• Wenn die Eltern den Platz annehmen wollen, findet ein Aufnahmegespräch zwischen der Leitung oder dem psychologischen Fachdienst und der Familie statt. Dabei werden Auftrag und Förderbedarf genauer abgeklärt und die Aufnahmeformalitäten erledigt.

•Nach Erledigung der Formalitäten beantragt die Leitung beim Bezirk Oberbayern eine Kostenübernahme für die Betreuung und Förderung des Kindes in der HPT.



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