Flucht, Vertreibung und Migration

Menschen haben verschiedene Gründe und Motive, nach Deutschland und Oberbayern zu kommen – auch ihre rechtlichen, sozialen und wirtschaftlichen Lebensbedingungen sind sehr unterschiedlich. Manche benötigen gar keine Unterstützung, da sie aufgrund ihrer Qualifikationen und ihrer Kompetenzen problemlos integriert werden. Viele Flüchtlinge sind auf Unterstützung, Begleitung, Beratung und Qualifikation angewiesen: Hier hilft die Caritas mit entsprechenden Beratungsangeboten.

Besonderen Unterstützungsbedarf haben Menschen, die aus Diskriminierung, Verfolgung, Krieg oder großer Not heraus zu uns geflüchtet sind und für die Deutschland nicht selten besonders fremd ist. Nicht wenige von ihnen sind traumatisiert. Hier hilft die Caritas in der Betreuung, Beratung und in der Vermittlung psycho-sozialer Unterstützung.

Neben diesen speziellen Angeboten für Zuwanderer, Flüchtlinge, Asylbewerber und Asylberechtigte ist es der Caritas natürlich auch ein Anliegen, die Dienste und Einrichtungen in all unseren Handlungsfeldern interkulturell zu öffnen: Menschen mit einem anderen kulturellen oder religiösen Hintergrund sollen sich in Caritas-Diensten und Einrichtungen willkommen, angenommen und verstanden fühlen.

„Ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen“
(Mt 25,35)

Die Fremden und Obdachlosen sind für uns heute vor allem die Flüchtlinge und Asylsuchenden, die zurzeit wieder vermehrt bei uns Aufnahme suchen. Krieg, Diskriminierung, Terror und mangelnde Lebensperspektiven führen dazu, dass sie sich auf eine oft lebensbedrohliche Flucht begeben. Als Kirche und ihre Caritas stehen wir in besonderer Verantwortung für einen menschlichen Umgang mit Flüchtlingen.



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