Stellungnahmen zum Thema Flucht und Migration

Als Diözesan-Caritasverband München und Freising übernehmen wir als Träger- und Spitzenverband soziale Aufgaben. Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche sind wir dem christlichen Menschenbild verpflichtet und engagieren uns besonders für Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen und von Teilhabe ausgeschlossen sind. Deshalb nehmen wir – nicht nur zu Wahlkampfzeiten – Stellung zu aktuellen sozialpolitischen Themen, wie  Armut, Pflege, Inklusion, Familie und Bildungsgerechtigkeit und Integration. Unsere Positionen zum Thema Flucht und Migration finden Sie hier auf einen Blick:

Caritas appelliert an Bayerische Staatsregierung

Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising appelliert an die Bayerische Staatsregierung, ihre Haltung im Umgang mit Flüchtlingen zu ändern. „Die Verwaltungsanweisung des Innenministeriums legt das Bundesintegrationsgesetz restriktiv aus und macht damit dessen gute Ansätze für eine gelingende Integration zunichte“, kritisiert Caritasdirektor Prälat Hans Lindenberger.

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Caritas kritisiert das bayerische Integrationsgesetz

München, 9. Dezember 2016. Der Vorstand des Diözesan-Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising hat seine Kritik am bayerischen Integrationsgesetz bekräftigt. Gleichzeitig bedauert der Vorstand, dass die Vorschläge und Anregungen des Verbands nicht in das am 9. Dezember vom Landtag verabschiedete Gesetz eingeflossen seien.

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Caritasdirektor ruft Mitarbeitende zum Widerstand gegen Rassismus auf

München, 28. November 2016. Caritasdirektor Prälat Hans Lindenberger hat gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Weißbach und Falterbaum die mehr als München, 28. November 2016. 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diözesan-Caritasverbands und seiner Fachverbände in einem Brief dazu aufgerufen, im eigenen Umfeld rassistischen und menschenfeindlichen Äußerungen entschieden entgegen zu treten.

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Kirche und Caritas müssen sich einmischen

München, 8. November 2016. Diözesan-Caritasdirektor Prälat Hans Lindenberger hat sich klar gegen eine zunehmende Polarisierung der Zivilgesellschaft und eine Verrohung der Sprache in der Debatte um Asyl und Zuwanderung ausgesprochen. Anlass war der Gedenkgottesdienst zu Ehren Rupert Mayers am Dienstag, 8. November, in der Münchner Bürgersaalkirche.

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Verschärfungen im Asylrecht setzen falsche Signale

Berlin, 17. Juni 2016. Es ist richtig, dass der Bundesrat die Abstimmung zum Gesetz der sicheren Herkunftsstaaten vertagt hat. So kann das Gesetz nochmals kritisch diskutiert werden.

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Caritas gegen die Abschiebung von schwerkranken Menschen

Berlin, 19. Februar 2016. „Auch wenn die große Zahl der Flüchtlinge den Handlungsdruck der staatlichen Stellen deutlich erhöht hat, ist es nicht akzeptabel, Standards im Asylverfahren in dieser Weise abzusenken“, kritisiert Caritas-Generalsekretär Georg Cremer den Gesetzentwurf, der heute in erster Lesung im Bundestag behandelt wird.

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Schluss mit dem Gerede vom Staatsversagen

Berlin, 10. Februar 2016. Der Deutsche Caritasverband fordert dazu auf, in der Auseinandersetzung um die Aufnahme von und die Hilfe für Flüchtlinge sprachlich abzurüsten. Es gebe in Deutschland keinen Zustand der Rechtlosigkeit, sondern Deutschland erfülle internationale Verpflichtungen zur Aufnahme von Schutzsuchenden. „Auch ist das Gerede vom Staatsversagen, das sich derzeit breit macht, völlig unangemessen“, sagt Caritas-Generalsekretär Georg Cremer.

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Einschränkung des Familiennachzugs erschwert Integration

Berlin, 3. Februar 2016. „Die heute im Kabinett verabschiedete Einschränkung des Familiennachzugs für subsidiär Geschützte ist das falsche Mittel, um die Herausforderungen in der Flüchtlingspolitik zu bewältigen. Wenn Frauen und Kinder nicht mehr auf legalem Weg einreisen können, besteht die Gefahr, dass diese besonders schutzbedürftigen Menschen lebensgefährliche und illegale Fluchtwege benutzen“, macht Caritas-Generalsekretär Georg Cremer angesichts des heute verabschiedeten Asylpakets II deutlich.

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Caritas für vorurteilsfreie Überprüfungen

Berlin, 2. Februar 2016. „Algerien, Marokko und Tunesien zu sicheren Herkunftsländern zu erklären birgt die Gefahr, das Ergebnis eines individuellen Asylverfahrens vorwegzunehmen“, befürchtet der Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes (DCV) Georg Cremer. Der DCV stehe dem Konzept der sicheren Herkunftsstaaten grundsätzlich kritisch gegenüber und habe dies in einer Stellungnahme zum vorliegenden Gesetzentwurf deutlich zum Ausdruck gebracht.

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Flüchtlinge nicht unter Generalverdacht stellen

Berlin, 15. Januar 2016. „Die Gewalttaten in der Silvesternacht dürfen nicht dazu führen, dass Flüchtlinge und Migranten unter Generalverdacht stehen oder diffamiert werden. Die Taten müssen umfassend aufgeklärt werden und die Täter müssen mit den Mitteln des Strafrechts dafür zur Verantwortung gezogen werden. Die Regierung sollte mit Besonnenheit handeln und nicht den Fehler machen, ihre Flüchtlings- oder Integrationspolitik davon bestimmen zu lassen“, macht Caritas-Präsident Peter Neher zum Tag der Migranten und Flüchtlinge deutlich.

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