Christliches Menschenbild


christliches Menschenbild


Jeder Mensch ist nach unserem Verständnis ein Abbild Gottes. Jeder Flüchtling und jeder Asylsuchende hat die gleiche Würde wie jeder Mensch in unserem Land, unabhängig von Herkunft, Religion, Weltanschauung oder Geschlecht. Es ist nicht mit dem christlichen Menschenbild vereinbar, sie auszugrenzen und zu benachteiligen. Hinter Fremdenfeindlichkeit steckt oft Angst, das Gewohnte und Vertraute könnte sich verändern. Beim kritischen Hinschauen wären viele Gewohnheiten eines jeden von uns vielleicht durchaus veränderungswürdig und in den fremden Menschen könnte uns Vertrautes begegnen.

Jeder kirchliche Mitarbeiter hält sich an gewisse Loyalitätsobliegenheiten

In der Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse (Beschluss der Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands vom 27. April 2015) ist festgelegt, dass beispielsweise das öffentliche Eintreten gegen tragende Grundsätze der katholischen Kirche, wie die Propagierung von Fremdenhass, gegen die Loyalitätsobliegenheiten verstößt. Wer sich über diese Regel hinwegsetzt, muss damit rechnen, dass sein Verhalten eine Kündigung mit sich bringen kann.

Weiterführende Informationen und Texte

  • Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Rufen Sie online die UN-Menschenrechtscharta ab.
  • Entdecken Sie hier außerdem die Misereor-Broschüre Alles, was MENSCHEN RECHT ist
  • Auf Initiative der evangelischen und katholischen Kirche hat sich in München das Bayerische Bündnis für Toleranz - Demokratie und Menschenwürde schützen gegründet. Dokumente und Ziele des Bündnisses lassen sich online nachlesen.
  • Sie suchen Informationen zum kommunalen Netzwerk gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit? Diese sind hier online abrufbar.

Der dritte gute Grund: das Recht auf freie Religionsausübung.

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