Recht auf Religionsausübung


Recht auf Religionsausübung


Deutschland wird nicht „islamisiert": Etwa sechs Prozent der Bevölkerung sind muslimischen Glaubens. Die Flüchtlinge aus Syrien, Irak und Afghanistan sind zwar überwiegend Muslime, doch viele von ihnen sind vor dem islamistischen Terror geflohen und dessen Opfer. Über 90 Prozent der sich als religiös bezeichnenden Muslime in Deutschland halten Demokratie für eine gute Regierungsform (Quelle: Bertelsmannstiftung/Religionsmonitor 2015) und wollen sich integrieren.

Wie jede Religionsgemeinschaft haben Muslime nach deutscher Verfassung das Recht, ihren Glauben friedlich zu praktizieren und sie genießen Religionsfreiheit. Viele muslimische Organisationen beteiligen sich an interreligiösen Gruppen und Aktivitäten und distanzieren sich immer wieder von einer gewaltsamen Auslegung ihrer Religion. Die Erfahrung zeigt: konkrete Begegnung führt zum Abbau von Ängsten und Vorurteilen auf beiden Seiten.

Auszug aus dem Grundgesetz
Artikel 4
(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.


Weiterführende Informationen und Texte

Der vierte gute Grund: Wir schaffen Integration.

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