Zuwanderung hilft


Zuwanderung hilft gegen die alternde Gesellschaft.


Die deutsche Gesellschaft wird immer älter. Der Anteil der über 65-Jährigen wird nach Angaben des Statistischen Bundesamts von 21 Prozent im Jahr 2015 auf 28 Prozent im Jahr 2030 ansteigen. Einige Fakten zeigen die positiven Auswirkungen von Zuwanderung:

• Zur Sicherung der Sozialsysteme braucht es etwa 500.000 zugewanderte Personen aus Nicht-EU-Ländern. Ohne Zuwanderung wird die Bevölkerung bis 2060 um 12 Millionen, mit Zuwanderung nur um sieben Millionen abnehmen. (Quelle: Bertelsmann-Stiftung)

• Die Sozialkassen werden von Ausländern nicht belastet. Im Jahr 2012 zahlte jeder Ausländer in Deutschland pro Jahr 3300 Euro mehr an Steuern und Sozialabgaben, als er an staatlichen Leistungen erhielt (Quelle: Bertelsmann 2014).

• Dem bestehenden Fachkräftemangel vor allem in der Pflege und im Handwerk kann durch Ausbildung und Qualifizierung von Flüchtlingen und Zuwander(inne)n begegnet werden. Zuwanderung, ob von Flüchtlingen oder Migrant(inn)en aus anderen Ländern, ist – sofern man die Menschen in den Arbeitsmarkt integriert – kein Problem für die Sozialkassen, sondern trägt zur Lösung bei!

Weiterführende Informationen und Texte

  • Sie interessieren sich für die Erhebungen und Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes? Entdecken Sie diese online.
  • Die Zahlen und Handlungsfelder der Bertelsmann-Stiftung finden Sie ebenfalls online:  Details zum demographischen Wandel und zur Generationengerechtigkeit.
  • Sie wollen mehr über die Ansatzpunkte für eine generationengerechte Gesellschaft und deren Grenzen erfahren? Beiträge aus Theorie und Praxis finden Sie auf unserer aktuellen Caritas-Kampagnenseite „Starke Generationen“.

Der sechste gute Grund: Alle Benachtteiligten sind unsere Nächsten.

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