Bekämpfung der Fluchtursachen


Die Bekämpfung der Fluchtursachen braucht einen langen Atem.


Mehr als 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, 34 Millionen davon innerhalb ihres Landes. Sie fliehen vor Krieg, Menschenrechtsverletzungen oder politischer, ethnischer und religiöser Verfolgung. Nur ein kleiner Teil der Flüchtlinge macht sich auf den Weg nach Europa. Fast 90 Prozent werden von Entwicklungsländern aufgenommen. Ein Ende der gewaltsamen Konflikte in Syrien, Irak oder Afghanistan ist noch nicht absehbar. Dazu sind noch weitere große Anstrengungen der internationalen Politik notwendig.

Caritas international, die kirchlichen Hilfswerke und das Außenministerium versuchen kurzfristig, das Leben der Menschen in den Flüchtlingslagern in Jordanien und Libanon erträglich zu machen. Es ist sehr viel mehr internationale Solidarität als bisher notwendig, damit genügend Geld für die Versorgung in den Lagern zur Verfügung steht. Nur Deutschland hat die zugesagten Gelder für die Versorgung der Menschen auch wirklich überwiesen.

Damit die Menschen nicht aus Afrika in den Nachbarkontinent Europa fliehen, müssen sie eine Lebensgrundlage und Zukunftsperspektiven bekommen. Maßnahmen und Projekte der Hilfswerke und des Entwicklungsministeriums haben etwa durch die Versorgung von Kleinbauern mit Saatgut, Bau von Trinkwasseranlagen oder Aufbau von Schulen und Ausbildungsstätten genau dies zum Ziel.

Weiterführende Informationen und Texte

  • Die Ursachen für die Flucht sind ganz weit weg, nämlich in Afrika? Stimmt nicht ganz! Erfahren Sie hier, wie uns die derzeitige Lage als globale Nachbarn im Alltag betrifft.
  • Entdecken Sie hier, wie Caritas International weltweit hilft.
  • Beispiele für Projekte und Maßnahmen des Hilfswerks Misereor finden Sie online in einer Broschüre zusammengefasst. 
  • Die Menschen, die derzeit auf der Flucht sind, fliehen vor Gewalt, Menschenrechtsverletzungen und Verfolgung. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) widmet sich intensiv den Fluchtursachen.

Der erste gute Grund: die Werke der Barmherzigkeit.

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