Jahrzehntelanges soziales Eintreten für Menschen in Not

Seinen jahrzehntelangen beruflichen und ehrenamtlichen Einsatz in Gesellschaft, Politik und Kirche sowie sein großes Engagement für Menschen mit Behinderung, hat Caritasdirektor Prälat Hans Lindenberger in der Laudatio besonders gewürdigt. Leitbild von Alois Glück sei die solidarische Leistungsgesellschaft, die auf der Basis Sozialer Marktwirtschaft die Eigenverantwortung der Bürger und die Solidarität der Gesellschaft miteinander verbindet. „Schon früh hat Alois Glück nach dem Tod des Vaters den elterlichen Bauernhof übernommen und Sorge für die Schwester im Rollstuhl getragen.“ Daher sei ihm der Umgang mit Behinderung von Kindheit an vertraut. Stets habe er sich mutig in den politisch-gesellschaftlichen Diskurs eingemischt - auf der Basis von Sachkompetenz und einer christlichen Werteorientierung.  

„Herr Glück, Sie sind ein Glück für uns, Ihr Name und Ihre Person stehen für politische Integrität und persönliche Anständigkeit“, so Lindenberger in seiner Laudatio. „Viele Anliegen der Caritas haben Sie mitgetragen und das soziale Eintreten für Menschen in Not unterstützt.“ In mehr als 20 Jahren habe Alois Glück als Vorsitzender des Fördervereins die Arbeit des Caritas-Kinderdorfs Irschenberg vorangebracht. „Durch seine Person hat der Förderverein eine Aufmerksamkeit bekommen, die schließlich dem Kinderdorf und seinen Kindern zugute gekommen ist.“

Glaube lebt in der Zuwendung - die Caritas lebt das Helfen!

„Glaube lebt in der Zuwendung. Die Caritas mit ihrer Vielfalt an Angeboten, lebt das Helfen“, sagte Glück in seiner Danksagung. „Niemand ist so stark, dass er andere nicht braucht und niemand ist so schwach, dass er nicht für andere eine Bereicherung sein kann.“ Nach diesem Leitsatz habe er sein Handeln ausgerichtet. Sein besonderes Engagement für Menschen mit Behinderung verdanke er auch seinem behinderten Sohn Thomas. „Ich habe in meinen verschiedenen Führungsämtern gute Gelegenheit gehabt, meinen Einfluss für Menschen mit Behinderung zu nutzen“, so Glück. Der Thomas habe in der Landespolitik schon viel bewegt. Ein weiteres Thema, das ihm sehr am Herzen liege, sei die Hospiz- und Palliativarbeit. „Ich finde es unerträglich, dass viele Menschen auf ihrer letzten Wegstrecke unendlich mehr leiden müssen, als notwendig wäre.“ Man müsse als Kirche alles tun, um Menschen in diesem Bereich konkret zu helfen.

Mit der Pater-Rupert-Mayer-Medaille der Caritas in Gold ehrt der Caritasverband Menschen, die sich in besonderer Weise für die Caritas im Erzbistum München und Freising verdient gemacht haben. Preisträger waren z.B. die ehemalige Münchner Bürgermeisterin Gertraud Burkert, Kardinal Friedrich Wetter und Thomas Jansing, Geschäftsführer der Sternstunden-Benefiz-Aktion des Bayerischen Rundfunks.


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