Fest-Gottesdienst mit Generalvikar und Caritasdirektor

Der Diözesan-Caritasverband feiert heuer das 30-jährige Bestehen seiner Verwaltungszentrale in dem nach dem Jesuitenpater Rupert Mayer benannten „Pater-Rupert-Mayer-Haus“. 1985 waren die Caritas-Mitarbeitenden aus der alten Zentrale an der Aldzreiterstraße und sechs weiteren Stellen in ganz München unter ein gemeinsames Dach in die Hirtenstraße 4 am Münchner Hauptbahnhof gezogen. Der Neubau war notwendig geworden, nachdem die stark wachsenden sozialen Aufgaben auch ein Mehr an Beratung und Verwaltung nach sich zogen. Kardinal Friedrich Wetter und der damalige Caritasdirektor Prälat Franz Xaver Ertl weihten das Pater-Rupert-Mayer-Haus damals feierlich ein.

300 Mitarbeitende in der Verwaltungs-Zentrale
 
Rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten inzwischen im Pater-Rupert-Mayer-Haus. Abteilungen wie Finanz- und Rechnungswesen, Personalverwaltung, Controlling, Liegenschaften, Informationstechnologie, Dokumentenmanagement oder Kommunikation und Sozialmarketing sind dort untergebracht. Sie erbringen Dienstleistungen für die vielen Caritas-Einrichtungen vor Ort wie Caritas-Zentren, Altenheime, Kindertagesstätten, soziale Beratung, Asyl- und Migrationsdienste, Werkstätten und Wohnheime. Auch die Geschäftsbereiche Einrichtungen und Dienste für Menschen mit Behinderung und die Geschäftsführung Altenheime sind ganz zentral im Pater-Rupert-Mayer-Haus angesiedelt. Die Caritas-Mitarbeitenden in der Zentrale feiern das Jubiläum am Mittwoch, 22. Juli 2015, um 8.30 Uhr mit einem festlichen Gottesdienst mit Generalvikar Prälat Peter Beer und Caritasdirektor Prälat Hans Lindenberger.

EMAS-Zertifizierung für nachhaltiges Umweltmanagement
 
Seit 2014 ist das PRM-Haus nach erfolgreicher Validierung offiziell im europäischen EMAS-Register eingetragen. EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) ist ein europäisches System für nachhaltiges Umweltmanagement, bei dem Themen wie Ressourcenschonung, Energieeffizienz oder auch umweltorientierte Beschaffung und Rechtssicherheit sorgfältig analysiert werden. Der Diözesanverband hat im Rahmen des neuen Umweltmanagements seine langfristige Ausrichtung in eigenen Umweltleitlinien festgehalten.

Strom-Einsparungen bis zu 40 Prozent

In der Praxis wurde analysiert, wie sich zum Beispiel der Verbrauch von Strom, Wärme, Papier oder Wasser im Caritas-Verwaltungsgebäude über mehrere Jahre ausgewirkt hat. So konnte beim neuen Rechenzentrum innerhalb der letzten beiden Jahre durch energieeffiziente Maßnahmen rund 40 Prozent Strom eingespart werden. Die zentrale Lage des Gebäudes stellte sich gerade bei der Betrachtung des Themas Mobilität als sehr positiv heraus. Viele der Mitarbeitenden nutzen den öffentlichen Nahverkehr, bilden Fahrgemeinschaften oder kommen mit dem Fahrrad zur Arbeit und nutzen diese Verkehrsmittel für die anstehenden Dienstfahrten.

Ökologische Selbstverpflichtung

Ziel dieser ökologischen Selbstverpflichtung ist die kontinuierliche Verbesserung auf dem Gebiet des Umwelt- und Klimaschutzes. Basierend auf den Leitlinien und einer Mitarbeiterbefragung wurden konkrete Umweltziele definiert. Die Umsetzung und die entsprechenden Resultate werden anhand einer jährlichen EMAS-Umwelterklärung von einem externen, unabhängigen Gutachter überprüft und die Ergebnisse in jährlichen EMAS-Umwelterklärungen veröffentlicht.


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