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München, 9. November 2016.

Pater-Rupert-Mayer-Medaille in Gold für Johanna Rumschöttel

Johanna Rumschöttel, ehemalige Landrätin des Landkreises München (2008 bis 2014) und jetzige Vorsitzende des Katholikenrats der Region München, hat heuer die Pater-Rupert-Mayer-Medaille der Caritas in Gold erhalten. Der Diözesan-Caritasverband vergab seine höchste Auszeichnung als „Zeichen der Anerkennung und dankbaren Wertschätzung für ihr großes soziales Engagement in ihrer Amtszeit als Landrätin“, wie es in der Urkunde heißt.

Caritasdirektor Prälat Hans Lindenberger (links) dankt und gratuliert Johanna Rumschöttel (rechts). zur Galeriezur Galerie

Johanna Rumschöttel, ehemalige Landrätin des Landkreises München (2008 bis 2014) und jetzige Vorsitzende des Katholikenrats der Region München, hat heuer die Pater-Rupert-Mayer-Medaille der Caritas in Gold erhalten. Der Diözesan-Caritasverband vergab seine höchste Auszeichnung als „Zeichen der Anerkennung und dankbaren Wertschätzung für ihr großes soziales Engagement in ihrer Amtszeit als Landrätin“, wie es in der Urkunde heißt. „Es ist ihr ein Herzensanliegen auf die Nöte der Menschen zu schauen und deren Notlagen in den Blick von Kirche und Gesellschaft zu nehmen“, erklärte Caritasdirektor Prälat Hans Lindenberger. „Immer wieder weist Johanna Rumschöttel darauf hin, dass auch in der Boom-Region München viele Menschen in Armut leben oder von Armut bedroht sind“, würdigte der Caritasdirektor die 70-jährige ehemalige Kommunalpolitikerin, Ehefrau und siebenfache Mutter. Ihr Einsatz für eine Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen am Rande der Gesellschaft habe auch ihr Engagement als Landrätin wesentlich geprägt.

Jesuitenpater Rupert Mayer als Vorbild

„Pater Rupert Mayer ist jemand, der einen das ganze Leben lang begleitet. Sein Leben war und ist ein Vorbild für uns alle“, freute sich Rumschöttel über die Auszeichnung, die ihr „eine Ehre, aber auch Verpflichtung“ sei. Sie bedankte sich bei Mitstreitern und Ideengebern und betonte, dass es eigentlich der Landkreis sei, der „heute für sein Tun geehrt wird“. Die feierliche Übergabe mit vielen Wegbegleitern aus Politik, Wohlfahrt und Kirche, Familie und Freunden fand am Dienstagabend, 8. November, im Pater-Rupert-Mayer-Saal der Bürgersaalkirche München statt. „Sie sind im positiven Sinn eine Anstifterin, ein Mensch, der die Fahne hochhält und andere anstiftet Gutes zu tun“, erklärte Christoph Göbel, seit 2014 Landrat des Landkreises München.

Caritas-Gottesdienst im Gedenken an Pater Rupert Mayer

Vor dem Festakt zelebrierte Prälat Lindenberger in der Bürgersaalkirche den traditionellen Caritas-Gottesdienst zu Ehren des Patrons der Caritas im Erzbistum, des seliggesprochenen Jesuitenpaters Rupert Mayer. In seiner sozialpolitisch ausgerichteten Predigt hat sich Lindenberger klar gegen eine zunehmende Polarisierung der Zivilgesellschaft und eine Verrohung der Sprache in der Debatte um Asyl und Zuwanderung ausgesprochen. „Wir erleben einen Anstieg der Gewaltbereitschaft durch Worte und Taten. Doch Hassworte und Übergriffe können niemals geduldet werden.“ Es sei eine Aufgabe der Politik, der Zivilgesellschaft und gerade auch der Kirche und ihrer Caritas, die Sorgen und Ängste der Menschen aufzunehmen und die anstehenden Debatten ernsthaft und sachlich zu führen“, so Lindenberger bei dem festlichen Caritas-Gottesdienst, zu dem jedes Jahr Ehrengäste, Freunde, Förderer, interessierte Bürgerinnen und Bürger, Caritas-Mitarbeitende sowie Klientinnen und Klienten eingeladen sind. Der Todestag von Pater Rupert Mayer am 1. November jährte sich heuer zum 71. Mal.

Medaille honoriert den Einsatz engagierter Persönlichkeiten

Die Pater-Rupert-Mayer-Medaille der Caritas in Gold wird an herausragende Persönlichkeiten im Bereich des Diözesan-Caritasverbands verliehen. Sie ist eine Anerkennung und Wertschätzung für langjährige Leistungen, die in herausragender Weise der Caritas dienen. (mmr)

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