Caritas international: Starke Unterstützung aus dem Erzbistum

München, 3. August 2017

Kinder, die in Afrika Hunger leiden.
Ihre Spende hilft diesen Kindern!
Foto: Caritas international

Starke Unterstützung bekommt Caritas international aus dem Erzbistum München und Freising. Von den 26,78 Millionen Euro an Spenden im Jahr 2016, stammen 1,95 Millionen Euro aus dem Erzbistum München und Freising. „Caritas international leistet nicht nur Nothilfe, sondern will langfristig durch strukturelle Änderung, wie zum Beispiel das Wassermanagement, in Zukunft solche Katastrophen minimieren“, sagt Caritasdirektor Prälat Hans Lindenberger. Das Hilfswerk der Caritas könne jedoch nur mit der Unterstützung der vielen Spenderinnen und Spender diese Hilfe leisten. „Ich freue mich über dieses großartige Zeichen internationaler Solidarität,“ so Lindenberger. Er danke allen Spendern für ihre großzügige Unterstützung. Für die „Nothilfe in Syrien“, den „Wirbelsturm auf Haiti und der Karibik“ und die „Ostafrikahilfe“ seien besonders viele Spenden eingegangen.
 
Millionen Menschen leiden in Ostafrika unter Hunger und Krieg
 
Seit Monaten macht das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbands auf die Hungerkatastrophe in Ostafrika aufmerksam. In den Ländern Äthiopien, Somalia, dem Südsudan und Kenia sind mehr als 20 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Sie leiden unter Dürre, Hunger und Bürgerkriegen und kämpfen um ihr Überleben. Allein im Südsudan sind laut Caritas international mehr als fünf Millionen, in Somalia mehr als sechs Millionen Menschen betroffen, die an extremem Hunger leiden. Besonders schlimm ist die Situation für Kinder, schwangere und stillende Frauen sowie für alte Menschen. Allein in Somalia sind 360.000 Kinder vom Hungertod bedroht. In beiden Ländern toben zudem Bürgerkriege, die die Dürre und die Not der Menschen noch verstärken. Die Gewalt hält die Bauern davon ab, ihre Äcker zu bestellen. Viele haben aufgrund der Situation bereits ihre Heimat verlassen und sind in andere Landesteile oder gar in die Nachbarländer geflohen.
 
Hilfe soll langfristige Perspektiven schaffen
 
„In der globalisierten Welt rückt Afrika nahe an Europa heran“, sagt der Caritasdirektor. Mit der akuten Katastrophenhilfe gehe es zunächst darum, den Menschen das Überleben zu sichern. Es komme aber auch darauf an, dass durch entschiedenes politisches Handeln der europäischen Staaten Kriege und politische Krisen vermieden werden. „Nur wenn es in den Ländern Ostafrikas gelingt, stabilere Verhältnisse zu schaffen, bekommen die Menschen eine Perspektive. Dann fliehen sie nicht in ihre Nachbarländer oder machen sich auf den Weg nach Europa.“ (ua)

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