Die Zeitschrift Sozialcourage

Die Zeitschrift "Sozialcourage" ist für Caritas-Mitglieder, Freunde, Förderer, Spender/innen, Sammler/innen, Kooperationspartner/innen und alle, die an sozialen Fragestellungen und Caritas-Themen interessiert sind.

Sozialcourage erscheint viermal im Jahr
Das unterhaltsame und informative Magazin erscheint vier Mal im Jahr und wird vom Deutschen Caritasverband in Freiburg herausgegeben. Regionale Caritasverbände aus dem ganzen Bundesgebiet berichten darin über soziale Brennpunktthemen, ihre soziale Arbeit, ehrenamtliches Engagement oder sozialpolitische Entwicklungen.

Infos aus München und Oberbayern
Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising hat innerhalb der Sozialcourage eigene Seiten mit Reportagen, Portraits und Kurzberichten aus seinen Einrichtungen und Projekten für Familien, Kinder und Jugendliche, Flüchtlinge oder alte, kranke und behinderte Menschen. Außerdem präsentieren die Landkreise Freising, Erding, Rosenheim, Miesbach, Garmisch, Ebersberg, Dachau und Pfaffenhofen in ihren individuellen Beilagen, was bei ihnen vor Ort in den Caritas-Zentren angeboten wird. 


Sozialcourage 1/2017: Caritas in München und Oberbayern

„Der Alkohol ist und bleibt mein Feind“

Renate Conrad bei der Ausstellung im Sozialbürgerhaus Pasing neben ihrem „Hundertwasser“.
Foto: Schlaf/Caritas München

„Es gibt so gewisse Tage, da denkst du wieder, ach, so ein Schluckerl, das schadet nicht. Aber eigentlich weißt Du genau, dass es nicht bei einem Schluckerl bleibt.“ Renate Conrad trägt ihr Herz auf der Zunge. Im Alter von 16 Jahren habe sie „angefangen zu saufen und dann 25 Jahre lang beinahe täglich“. „Sechs bis sieben Flaschen Wein am Tag, um lustig zu sein, besser schlafen zu können oder Trauer und Schmerz zu betäuben.“ Vor dem ersten Glas in der Früh habe sie am ganzen Körper gezittert und dennoch nicht wahrhaben wollen, dass „der Alkohol sie im Griff hat und nicht umgekehrt“.

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Sozialcourage 1/2017: Caritas in München und Oberbayern

Hilfe auf Zeit

Klinikseelsorgerin Elisabeth Hausa und Oberarzt Dr. Ralph Kästner haben Familie Ramazani sehr unterstützt.
Foto: Marion Müller-Ranetsberger

„Ich war noch nie in einer Situation, dass ich Menschen um Geld bitten musste. Dafür lief alles super“, erzählt Elisabeth Hausa von der Katholischen Klinikseelsorge in der LMU-Frauenklinik an der Maistraße in München. Die sympathische Frau mit den blonden Locken strahlt Herzenswärme, Zivilcourage und Zuversicht aus, als sie von Familie Ramazani aus Albanien erzählt, deren siebenjähriger, mehrfachbehinderter Sohn in Deutschland so gute Fortschritte gemacht hat. 18.200 Euro hat Hausa bei Privatleuten, Unternehmen, Kirchen und Netzwerkpartnern zusammengetrommelt, um für den kleinen Klaudjo eine Therapie zu finanzieren.

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Sozialcourage 1/2017: Caritas in München und Oberbayern

Pater-Rupert-Mayer-Medaille in Gold

Landrätin a.D. Johanna Rumschöttel mit den Caritas-Vorständen Klaus Weißbach, Hans Lindenberger und Georg Falterbaum. (von links)
Foto: Schlaf/Caritas München

Johanna Rumschöttel, ehemalige Landrätin des Landkreises München (2008 bis 2014) und jetzige Vorsitzende des Katholikenrats der Region München, hat 2016 die Pater-Rupert-Mayer-Medaille der Caritas in Gold erhalten. Der Diözesan-Caritasverband vergab seine höchste Auszeichnung als „Zeichen der Anerkennung und dankbaren Wertschätzung für ihr großes soziales Engagement in ihrer Amtszeit als Landrätin“, wie es in der Urkunde heißt.

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