Spiritualität - Kirche und AIDS


Eine schwere Erkrankung erschüttert den Menschen in seinem Innersten und führt ihn oft zu existenziellen Fragen. Die eigene Endlichkeit wird unweigerlich deutlich, oft wird das Leben neu überdacht - die Richtung verändert.
Eine kirchlich getragene AIDS-Beratungsstelle ist prädestiniert für Sinnfragen. Wir suchen immer wieder nach Möglichkeiten, wie unsere Angebote sinnstiftend der individuellen Lebenssituation der Ratsuchenden angepasst und von ihnen adaptiert werden können. Mit großem Respekt vor den persönlichen Lebenswegen und den individuellen Lebensentwürfen bieten sich die Beraterinnen und Berater an, um die Lebensgeschichten anzuschauen und für den Alltag taugliche Strategien zu entwickeln.


In der fachlichen Beratung und Begleitung rund um das Thema HIV und AIDS versuchen wir den Menschen in seiner körperlichen, psychischen, geistig-spirituellen und sozialen Dimension zu sehen. Wir sind bestrebt, die Person in ihrer Ganzheit zu erkennen und anzusprechen. Oberstes Ziel ist der Schutz von Leben und Gesundheit. Danach richten wir unser Handeln in der AIDS-Arbeit. Wir reduzieren in der HIV-Prophylaxe nicht auf mechanische Lösungen, schließen diese aber nicht aus.
In der Präventionsarbeit sind uns differenzierte, auf die Zielgruppe passgenau zugeschnittene Ansätze wichtig, die den Einzelnen sehr persönlich in der eigenen Lebenssituation erreichen. Vorrangiges Ziel ist es, eine weitere Verbreitung der HIV-Infektion zu verhindern, um Gesundheit zu bewahren und zu schützen.

Gottesdienste und Trauerfeiern gehören seit jeher zu den speziellen Angeboten unserer AIDS-Beratungsstelle. Sie binden zurück an die christliche Tradition. Ergänzt wird dieses Angebot durch Besinnungstage und natürlich durch das persönliche Gespräch.
2007 nahmen wir erstmals mit einer KlientInnengruppe an einer Pilgerfahrt nach Lourdes teil. 2011 machten wir eine Pilgerreise nach Assisi. Beide Fahrten wurden mit der AIDS-Seelsorge des Erzbischöflichen Ordinariats durchgeführt.
Seit nunmehr 25 Jahren arbeitet ein Seelsorger in unserer AIDS-Beratungsstelle mit. Er steht sowohl Ratsuchenden, Menschen mit HIV, Angehörigen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung.
In Kooperation mit der AIDS-Seelsorge des Erzbischöflichen Ordinariates und der evangelischen Kirche gibt es weitere sinnstiftende Angebote für Menschen mit HIV und AIDS und deren Angehörige und Freunde. So führen wir halbjährlich gemeinsame ökumenische AIDS-Gottesdienste durch.


balancierende Frau

Trotz vieler medizinischer Möglichkeiten ist AIDS immer noch eine nicht heilbare Erkrankung.
AIDS hat sich zur Weltkrankheit entwickelt, die Armut und große körperliche und seelische Not verursacht. Kirchliche Organisiationen sind in vielen armen Ländern in der AIDS-Arbeit aktiv und sind oftmals die einzigen Organisationen, die Angebote vorhalten.
Wir sehen unsere Arbeit in der Caritas AIDS-Beratungsstelle als Teil einer weltweiten kirchlichen Antwort auf diese globale Tragödie.
Im Rahmen unserer Möglichkeiten wollen wir zu einer Veränderung beitragen.


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