Wie steckt man sich an?

AIDS bekommt man nicht so leicht wie Grippe. Damit du dich anstecken kannst, muss der HIV-Virus in hoher Konzentration in bestimmten Körperflüssigkeiten vorhanden sein. Das sind bei infizierten Menschen:

- Sperma ( Samenflüssigkeit) 
- Vaginalsekret (Scheidenflüssigkeit) 
- Blut 
- Muttermilch

Zwar können auch in anderen Körperflüssigkeiten wie Tränen, Schweiß, Speichel, Kot oder Urin
Viren enthalten sein. Aber hierüber kannst du dich nicht anstecken, weil sich dort zu wenig Viren befinden.


Jan hat sich am Knie verletzt



Direkt ins Blut gelangt das Virus über offene, frische, großflächige Verletzungen oder auch durch intravenösen Drogengebrauch.




Aber auch der indirekte Weg ist möglich:
Der häufigste Übertragungsweg ist beim Sex über die durchlässigen Schleimhäute. Über die Genitalien, Darm, Mund, aber auch über Augen und Nase kann das Virus ins Blut gelangen.


Lisa und Jan im Bett



Ungeschützter Geschlechtsverkehr
ist die häufigste Ansteckungsursache
.





Bei ungeschütztem Oralverkehr (bei Mann oder Frau) ist das Risiko wesentlich geringer als beim Genitalverkehr.
Allerdings besteht beim Oralverkehr ein
HIV-Risiko, wenn Sperma, Scheidensekret
oder Regelblut in den Mund aufgenommen wird.


Lisa stillt ein Baby



Während der Schwangerschaft oder der Geburt ist die Gefahr für das Baby mit der richtigen Behandlung gering.


 


Schwangerschaft, Geburt, Stillen durch eine HIV-positive Frau. Das Risiko einer Infektion für Neugeborene ist mit der richtigen Behandlung gering. Das Virus kann sich während der Schwangerschaft, der Geburt und durch das Stillen auf das Kind übertragen. In Ländern, in denen genügend Medikamente zur Verfügung stehen, bekommen Frauen während der Schwangerschaft Medikamente.

Früher musste das Kind einer HIV-positiven Mutter per Kaiserschnitt entbunden werden und sie durfte es auch nicht stillen. Wenn sich die Mutter aber in einer funktionierenden medikamentösen Therapie befindet, kann sie ihr Kind auf natürlichem Weg auf die Welt bringen. Auf das Stillen verzichten infizierte Mütter meist immer noch.


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