Forderungen für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen


rotes Logo - Caritas wählt Klartext

Wählen können wo man wohnt
Menschen mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen müssen die Möglichkeit haben selbstbestimmt zu wählen, ob sie in einer stationären Einrichtung, in Außenwohngruppen oder in eigenen Wohnungen mit ambulanter Unterstützung wohnen möchten. Die notwendige und gewünschte Betreuung muss bedarfsdeckend finanziert werden. Beispiele

Wohnraum für Menschen mit Behinderungen
Für Menschen mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen ist es z.T. extrem schwierig eine Wohnung auf dem öffentlichen oder freien Wohnungsmarkt zu bekommen, da sie als Mieter/innen auf Vorbehalte stoßen. Die Kommunen müssen hier ihrer Verpflichtung nachkommen, ausreichend Sozialwohnungen zur Verfügung zu stellen; Vermieter von Wohnungen des freien Wohnungsmarktes müssen über Kampagnen im Sozialraum motiviert werden, Menschen mit Behinderungen als Mieter/innen auszuwählen.


Teilhaben am Leben im Sozialraum
Voraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft und im Sozialraum sind häufig ergänzende ambulante Leistungen wie Begleit- und Assistenzdienste, die bedarfsdeckend finanziert werden müssen. Beispiele


Teilhabe im Bereich schulische Bildung
Für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen muss ein breites Spektrum an Schularten zur Verfügung stehen, um die im Einzelfall bestmögliche Schule wählen zu können. Die Angebote müssen von der Einzelintegration in Regelschulen über Schulen mit dem Profil „Inklusion“ und Partnerklassen bis hin zu spezialisierten Förderschulen reichen.