An allen gesellschaftlichen Gütern teilhaben

Gegen die Vermietung von Wohnraum an Menschen mit psychischen Problemlagen bestehen nach wie vor erhebliche Vorbehalte, basierend auf Vorurteilen und Stigmatisierungen. Insofern ist der Zugang zu bezahlbarem Wohnraum vielerorts erschwert. Manche Menschen mit psychischen Problemlagen sind zusätzlich verschuldet und damit sehr oft vom Zugang zu Wohnungen ausgeschlossen bzw. auf Vermietungen durch Organisationen, die Hilfe anbieten, angewiesen. In Ballungsräumen mit knappem Wohnungsangebot ist zudem eine Verdrängung von Menschen mit psychischen Problemlagen in die ungeliebten und belasteten Wohnungsgebiete zu beobachten. Mangels Wohnraum werden sie mancherorts auf Heimeinrichtungen oder Unterkünfte für wohnungslose Menschen verwiesen. Das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben findet daher schon allein durch die Begrenztheit des Wohnungsangebotes und die daraus entstehenden gesellschaftlichen und ökonomischen Verdrängungsprozesse in besondere Weise seine Grenzen.


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