Anrechnung Ausgleichsabgabe


Wichtige Information für Einkauf und Personalabteilung!
Jedes Unternehmen ist verpflichtet, 5% seiner Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen.
Ist dies nicht möglich, so ist die Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe zu entrichten.
Die können Sie sich – mit uns - sparen, denn unsere Einrichtung ist eine anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen. Vergeben Sie Aufträge an uns, können Sie bis zu 50% des Rechnungsbetrages auf die von Ihnen zu zahlende Ausgleichsabgabe anrechnen.
Nur 7% Mehrwertsteuer.
Da wir ausschließlich steuerbegünstigten mildtätigen Zwecken im Sinne der §§ 51 ff AO dienen, kommt der verminderte Mehrwertsteuersatz in Höhe von derzeit 7% zum Tragen.
Nachstehend ein Auszug aus dem Sozialgesetzbuch IX:
§ 71 Pflicht der Arbeitgeber zur Beschäftigung  schwerbehinderter Menschen
(1)
Private und öffentliche Arbeitgeber mit mind. 20 Arbeitsplätzen haben auf wenigstens 5 Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen.
§ 77 Ausgleichsabgabe
(1)
Solange Arbeitgeber die vorgeschriebene Zahl schwerbehinderter Menschen nicht beschäftigen, entrichten sie für jeden unbesetzten Pflichtplatz monatlich eine Ausgleichsabgabe.
(2) Die Ausgleichsabgabe beträgt je Monat und unbesetzten Pflichtplatz
1. 105 € bei einer jahresdurchschnittlichen Beschäftigungsquote von 3 Prozent bis weniger als dem geltenden Pflichtsatz.
2. 180 € bei einer jahresdurchschnittlichen Beschäftigungsquote von 2 Prozent bis weniger als 3 Prozent.
3. 260 € bei einer jahresdurchschnittlichen Beschäftigungsquote von weniger als 2 Prozent.
§ 140 Anrechnung von Aufträgen auf die Ausgleichsabgabe
(1)
Arbeitgeber, die durch Aufträge an anerkannte Werkstätten für Menschen mit Behinderung zur Beschäftigung behinderter Menschen beitragen, können 50 Prozent des auf die Arbeitsleistung der Werkstatt entfallenden Rechnungsbetrages solcher Aufträge auf die Ausgleichsabgabe anrechnen.
Beispiel:
Ein Unternehmen beschäftigt 60 Mitarbeiter und müsste 5% seiner Arbeitsplätze, also drei Stellen, mit schwerbehinderten Menschen besetzen. Es konnten jedoch nur ein schwerbehinderter Mitarbeiter eingestellt werden. Damit ist eine Quote von 1,66% erreicht und für die nicht besetzten Pflichtplätze eine Ausgleichsabgabe in Höhe von derzeit
3.120,- € / Jahr (12 x 260,-) und Arbeitsplatz zu bezahlen.
Dies ergibt:
2 Plätze x 3.120,- € = 6.240,- € Ausgleichsabgabe pro Jahr.
Durch Vergabe von Aufträgen an Werkstätten für behinderte Menschen kann das Unternehmen jedoch indirekt Schwerbehinderte beschäftigen und aufgrund der gesetzlichen Regelung 50% des auf die Arbeitsleistung der Werkstatt entfallenden Teils des Gesamtrechnungsbetrages anrechnen.
A. Dienstleistung
Wenn Sie als Unternehmer z. B. Ihre Wäsche für 10.000,- € pro Jahr bei den Caritas Werkstätten waschen lassen, können Sie 50% davon an die Ausgleichsabgabe anrechnen:
Auftragsvolumen 10.000,- € / Jahr
Arbeitsleistung 10.000,- € / Jahr
Zahlung Ausgleichsabgabe 6.240,- € / Jahr
Anrechnungsbetrag 50% 5.000,- € / Jahr
Restliche Ausgleichsabgabe 1.240,- € /Jahr
Ihre Ersparnis als Unternehmer 5.000,- € / Jahr

B. Produktion
Wenn Sie als Unternehmer Produkte bei den Caritas Werkstätten fertigen lassen, ergibt sich folgende Beispielrechnung:
Auftragsvolumen 10.000,- € / Jahr
Materialanteile 2.000,- € / Jahr
Arbeitsleistung 8.000,- € / Jahr
Zahlung Ausgleichsabgabe 6.240,- € / Jahr
Anrechnungsbetrag 50% 4.000,- € / Jahr
Restliche Ausgleichsabgabe 2.240,- € /Jahr
Ihre Ersparnis als Unternehmer 4.000,- € / Jahr






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