Schulkultur & pädagogisches Konzept

Schulkultur und pädagogisches Konzept

Die Basis einer effektiven Arbeit im Förderschwerpunkt esE stellt neben dem pädagogischen Konzept die bestehende Schulkultur dar.
Die Schulkultur ist u. a. ein Ausdruck der Grundhaltung gegenüber den uns anvertrauten Ju­gendlichen und gerade in einem geschlossenen Setting von besonderer Bedeutung, um jede Form einer machtmissbräuchlichen Pädagogik auszuschließen. Das pädagogische Konzept be­inhaltet die Maßnahmenfestlegung zum gemeinsamen Erreichen individueller, schulischer so­wie emotionaler/sozialer Zielsetzungen.
Beide Bereiche unterliegen einer permanenten Überprüfung auf Passung und Aktualität und sind fester Bestandteil unseres Schulentwicklungsprogramms.
 
Jede*r Mitarbeiter*in des Teams hat sich bewusst für die Arbeit mit Jugendlichen entschieden, die sich nicht selten in Schule und Gesellschaft als nicht passend erleben mussten, deren Ver­trauen in Erwachsene schwer erschüttert wurde.
Unsere Haltung äußert sich durch Wertschätzung, Humor, Empathie, Präsenz, Verlässlichkeit, persönliches Interesse, eine Kommunikation auf Augenhöhe, aber auch durch Klarheit und Ehr­lichkeit.
Basis unserer pädagogischen Arbeit ist die Entwicklung einer tragfähigen Beziehung und die Bereitschaft, sich mit der Lebensgeschichte, den individuellen Bedürfnissen sowie der psychi­schen Problematik der einzelnen Mädchen professionell auseinanderzusetzen.
Wir kämpfen um die Erlaubnis helfen zu dürfen und um den Aufbau von Vertrauen.
Wir kämpfen darum, dass sich unsere Schülerinnen als bedeutend und selbstwirksam erleben und darum, in ihrem Leben Bedeutung zu gewinnen. Denn nur auf dieser Basis ist es möglich sie zu erreichen und ihr Einverständnis zu erhalten, sie begleiten, beraten, trösten, fördern, für sie da sein zu dürfen.



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