Weitere wichtige Informationen

Auf dieser Seite finden Sie weitere wichtige Informationen zu Rahmenbedingungen im Bundesfreiwilligendienst



besonderer Förderbedarf

Informationen zu Freiwilligen mit besonderem Förderbedarf im BFD

BFD und Rente

Informationen zur Rente im BFD

Schwangerschaft

Wiedereinbeziehung von Freiwilligendienstleistenden in das Verfahren zum Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen bei Mutterschaft (U2-Umlageverfahren)

Wiedereinführung des Umlageverfahrens U2 im Freiwilligendienst


Befreiung von der studentischen Pflichtversicherung nach einem BFD/FSJ

Die Mitgliedskassen des GKV-Spitzenverbandes haben sich in der „Fachkonferenz Beiträge“ vom 22. November 2016 mit den Auswirkungen des BSG Urteils vom 27.04.2016 (B 12 KR 24-14 R ) befasst. Gemäß dem Urteil können sich Rentner nicht von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung der Rentner befreien lassen, wenn sie zuvor der Versicherungspflicht aus anderen Gründen unterlagen. Die gesetzlichen Krankenkassen wenden das vorgenannte Urteil auch auf andere Befreiungstatbestände an, in denen unmittelbar vorher bereits Versicherungspflicht bestand (s. Ergebnisniederschrift vom 22. November 2016). Im Ergebnis bedeutet dies, dass ein Befreiungsrecht von der studentischen Pflichtversicherung im unmittelbaren Anschluss an einen (versicherungspflichtigen) Bundesfreiwilligendienst aufgrund der Auswirkungen des BSG-Urteils (B 12 KR 24-14 R) von den Krankenkassen künftig regelmäßig verneint werden dürfte. Personen, die im Anschluss an den Freiwilligendienst ein Hochschulstudium aufzunehmen möchten, wird empfohlen, sich bereits vor Aufnahme des Freiwilligendienstes durch eine gesetzliche Krankenkasse beraten zu lassen, unter welchen Voraussetzung ein Befreiungsrecht von der studentischen Pflichtversicherung besteht, wenn mit Beginn des Studiums beabsichtigt wird einen private Krankenversicherungsschutz (z. B. über die beihilfeberechtigten Eltern) wieder aufzunehmen. Die gesetzlichen Krankenkassen wenden das geltende Recht eigenverantwortlich an und sind kraft gesetzlicher Regelung (§§ 13 bis 15 des Ersten Buches Sozialgesetzbuch – SGB I) zur Aufklärung, Beratung und Auskunft verpflichtet.


Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung


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