Heilpädagogischer Fachdienst

Heilpädagogischer Fachdienst
 
Die Durchführung der heilpädagogischen Übungsbehandlung erfolgt im Einzel- und Gruppensetting. Grundlage bildet die Diagnostik des Entwicklungsstandes (z.B. Münchener Funktionelle Entwicklungsdiagnostik; Psychoeducational Profile Revised) des jeweiligen Kindes. Darauf aufbauend wird ein Förderplan erstellt, der mit den Eltern besprochen bzw. abgestimmt und regelmäßig fortgeschrieben wird.
Beachtet wird das Prinzip der Ganzheitlichkeit, d.h. das Kind spielt als Person in seinem konkreten Lebensumfeld mit all seinen individuellen Stärken bzw. seiner Resilienz, aber auch mit seinen Schwierigkeiten und individuellen Schwächen eine bedeutende Rolle. Wichtig sind Visualisierung, Strukturierung und Rhythmisierung der Fördereinheiten sowie Unterstützung der Kinder beim Aufbau ihres Kommunikations- und Sprachverhaltens. Dabei werden folgende Methoden eingesetzt: GUK (Gebärdenunterstützende Kommunikation von E. Wilken), PECS (Picture Exchange Communication System), Gebärden, Symbole, TEACCH-Ansatz (Treatment and Education of Autistic and Related Communication Handicapped Children).
In regelmäßigen Abständen und nach Bedarf werden die Eltern beraten und in der Förderung ihres Kindes angeleitet.
Die Heilpädagogin wirkt bei der Erstellung von Zwischen- und Abschlussberichten mit.



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