Caritasdirektor Georg Falterbaum nimmt Stellung zur Schließung der Asyl-Unterkunft in Garmisch.
Caritasdirektor Georg Falterbaum nimmt Stellung zur Schließung der Asyl-Unterkunft in Garmisch.
München / Garmisch, 21. Dezember 2018.

„Gutes Integrationssignal“

Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising begrüßt den von der Bayerischen Staatsregierung angekündigten Bau von Wohnungen für Flüchtlinge im Zuge der geplanten Schließung der Erstaufnahmeeinrichtung in der ehemaligen General-Abrams-Kaserne in Garmisch-Partenkirchen. „Wir freuen uns über diese konstruktive Lösung“, erklärt Caritasdirektor Georg Falterbaum und ergänzt: „Der Diözesan-Caritasverband setzt sich schon lange und wiederholt dafür ein, dass Geflüchtete nicht in Großeinrichtungen, sondern dezentral in kleinen Einheiten wohnen können. Nun dürfen die geflüchteten Menschen in hoffentlich absehbarer Zeit aus der Kaserne aus- und in ein neues Zuhause in Garmisch-Partenkirchen einziehen.“

Wichtige Komponenten der Integration
Den Bau von Wohnungen für Flüchtlinge hält der Caritasverband für einen ebenso wesentlichen Baustein einer gelungenen Integration wie ein schneller und ungehinderter Zugang zum Arbeitsmarkt. Caritasdirektor Falterbaum sieht die Pläne der bayerischen Landesregierung daher als ein „gutes Integrationssignal“. Das Beispiel sollte Schule machen. (beb/var)