Caritas Altenheimleiterin Michaela Stern (2.v.r.) mit Ministerin Michaela Kaniber und den Coaches.
München, den 15. November 2019.

Erfolgreiches Verpflegungscoaching

Abwechslungsreiche Ernährung mit rund fünf Mahlzeiten am Tag, mit Brot, Obst und Gemüse und bis zum vier Gläsern Mineralwasser gehören im Alter unbedingt auf den Verpflegungsplan. Da das immer mehr an Bedeutung gewinnt, haben bayernweit erstmalig 53 Einrichtungen für Senioren mit Hilfe eines Coachings ihre Verpflegungsangebote auf den Prüfstand gestellt und verbessert. Darunter drei Caritas-Altenheime aus unserem Diözesan-Caritasverband: das Caritas Marienheim in Glonn, das Caritas Altenheim St. Franziskus München und das Caritas Altenheim St. Rita Oberhaching. Zum feierlichen Abschluss sind die Teilnehmer ins Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten nach München eingeladen worden. Dort konnten sie die Urkunde für das erfolgreiche Coaching entgegennehmen.
 
Fünf Termine führen zum Ziel
Grundlage des Coachings sind die Bayerischen Leitlinien Seniorenverpflegung. Sie bieten Orientierungshilfen zur Umsetzung der Leitgedanken Wertschätzung, Gesundheit, Regionalität und Ökologie. Von Januar bis November 2019 haben Silvia Hilger und Luisa Haydn vom Fachzentrum Ernährung / Gemeinschaftsverpflegung die Einrichtungen begleitet und die Angebote gemeinsam analysiert. Das Coaching umfasst vier gemeinsame Veranstaltungen und mindestens einen individuellen Vor-Ort-Termin in der Einrichtung.
 
Caritas bereits gut positioniert
„Neben fachlich kompetenter Pflege und Ermöglichung von sozialer Teilhabe gehört gesunde Ernährung zu den zentralen Elementen einer guten stationären Versorgung. Essen ist manchmal eine letzte Form von Sinnlichkeit. Durch unsere hauseigenen Küchen haben wir da viele Möglichkeiten“, sagt Michaela Stern, Leiterin des Caritas Altenheims St. Franziskus. Deshalb sei die Teilnahme am Coaching-Programm wichtig gewesen. „Der Austausch mit anderen Einrichtungen war gewinnbringend und die Erkenntnis, dass gutes Essen nicht bei der Küche aufhört.“ Ein Zusammenspiel von allen im Haus sei nötig, damit den Bewohnern das Essen schmecke. Der Geschäftsbereich Altenheime sei mit seinen erarbeiteten Verpflegungsstandards, den Rahmenspeisplänen, dem Konzept der Mahlzeitenbegleitung und den besonderen Kostformen schon gut aufgestellt.
 
Bewerbung für die zweite Runde läuft
Gerade besteht die Möglichkeit sich für die zweite Coaching-Runde zu bewerben.
Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten finanziert das Coaching. Die Teilnahme ist für die Senioreneinrichtungen kostenfrei. Informationen zum Coaching Seniorenverpflegung gibt es online unter www.aelf-eb.bayern.de/ernaehrung. (var)