Beim internen Kick-off: Projektleiterin Triz Heider (2.v.l.) und Kollegin Juliane Brendel (2.v.r.).
Beim internen Kick-off: Projektleiterin Triz Heider (2.v.l.) und Kollegin Juliane Brendel (2.v.r.).
München, 08. September 2020.

„youngcaritas“ startet in München durch

Jugendliche bevorzugen soziale Einbindung vor Egoismen. Dieses Ergebnis der 2020 veröffentlichten Sinus-Jugendstudie kommt für das junge Vorhaben „youngcaritas“ der Caritas München, das jetzt mit dem Ende der Sommerzeit durchstarten möchte, wie gerufen. „Wir möchten soziales Handeln erlebbar machen und dazu neue Formen des Engagements nutzen“, erläutert Projektleiterin Triz Heider. „youngcaritas“ sei die Plattform dazu. „Bei allen künftigen Aktivitäten stehen die Ideen, Talente und eigenen Zeitressourcen der jungen Interessierten bis 28 Jahre im Vordergrund. ‚youngcaritas‘ bietet Freiräume für eigene Projekte oder Aktionen und bietet fachliches Know-how oder Material dort, wo es gewünscht oder erforderlich ist.“ Ihr Appell an junge Münchnerinnen und Münchner: „Melde dich bei uns und wir unterstützen dich darin, deine Idee Wirklichkeit werden zu lassen.“ Jetzt im September stünde „youngcaritas“ noch am Anfang: „Unsere Angebote werden im Laufe des Herbsts wachsen. Wir stellen uns gerne der großen Herausforderung, trotz und mit Corona junge Menschen für die Caritas zu begeistern.“ Deshalb werde ein Schwerpunkt der Arbeit im digitalen Bereich liegen, aber auch alle Themen, die junge Menschen beschäftigen, wie Rassismus und „Black Lives Matter“ oder der Klimawandel und nachhaltige Lebensweisen sowie systemrelevante Berufe. Themen, für die sich die Caritas auch grundsätzlich stark macht. Beim Team der „youngcaritas“ gilt 100 Prozent Frauenpower: Neben der Projektleiterin kümmern sich zwei Mitarbeiterinnen in Teilzeit und zwei Minijobberinnen interdisziplinär um das Gesamtprojekt. Ab Oktober kommen noch zwei junge Bundesfreiwilligendienstleistende der Caritas München dazu. „youngcaritas“ wird aus finanziellen Mitteln der GlücksSpirale gefördert und ermöglicht.

Dank an die GlücksSpirale 
„Wir freuen uns sehr, dass wir noch 2020 mit unserem jungen Projekt loslegen können“, bekräftigt Harald Bachmeier, Geschäftsführer der Caritas München. „Möglich machen das die Fördermittel der GlücksSpirale. Dafür ganz herzlichen Dank!“ Er sei schon gespannt auf die Ideen und Umsetzungen seines Teams, gemeinsam mit den jungen Menschen aus München und der Region.

Lust aufs Projekt? Meldet euch! 
Alle, die sich aktiv für das Projekt interessieren, ganz gleich welchen Glaubens oder welcher Konfession, können per E-Mail an youngcaritas@caritasmuenchen.de mit dem „youngcaritas“-Team Kontakt aufnehmen. Neuigkeiten sind künftig unter www.youngcaritas-muenchen.de abrufbar. Neben 70 Standorten in Deutschland gibt es „youngcaritas“ in vielen europäischen Ländern. (var)