Dank der „Münchner Korbinian-Küche“ muss niemand hungern. Hier mit Projektleiterin Marlies Brunner.
Dank der „Münchner Korbinian-Küche“ muss niemand hungern. Hier mit Projektleiterin Marlies Brunner.
München, 22. September 2020.

Münchner Korbinian-Küche startet in den Corona-Herbst

Der Diözesan-Caritasverband freut sich über einen eigenen knallroten Caritas-Foodtruck für München. Ab dem heutigen Dienstag, 22. September, steht der Anhänger mit dem Namen „Münchner Korbinian-Küche“ in der Münchner Innenstadt. An diesem Tag wird mit der Ausgabe von einem warmen Essen an bedürftige Menschen von 12.00 bis 17.00 Uhr am Karl-Stützel-Platz am Alten Botanischen Garten nach der Sommerpause wieder begonnen. „Für die Nutzung der Angebote sind keine Nachweise notwendig. Wer kommt, soll lediglich die notwendigen Abstände im Rahmen des Corona-Infektionsschutzes einhalten“, erklärt Projektleiterin Marlies Brunner. Geplant seien täglich bis zu 600 warme Mahlzeiten. Zunächst sei das Projekt bis Ostern 2021 angedacht.
 
Täglich eine warme Speise und Getränke
„Mit dem neuen Foodtruck können wir den Ärmsten der Armen eine warme Mahlzeit am Tag, zum Beispiel eine heiße Suppe, sowie Tee und Kaffee anbieten. Besonders in der Corona-Pandemie steigt der Versorgungsbedarf im Freien, weil die Menschen geschlossene Räume aus Gesundheitsgründen nicht aufsuchen sollten. Darüber hinaus steigt leider auch die Zahl der Menschen, die auf solche Angebote angewiesen sind“, erklärt Caritasdirektor Georg Falterbaum. Er bedanke sich für die weitere Unterstützung durch die Landeshauptstadt München, ergänzt Falterbaum, was in Zeiten knapper Kassen nicht selbstverständlich sei.

Nachfolgeprojekt der Essensausgabe in der Schwanthaler Straße 

Harald Bachmeier, Geschäftsführer der Caritas München, betont: „Die Corona-Krise hat uns nochmal deutlicher vor Augen geführt, wie viele Menschen in München tatsächlich in Armut leben. Wir lassen niemanden im Stich. Gerade im christlichen Kontext, und das eint auch die Akteure, wird nicht weggeschaut. Wir haben gute Erfahrungen gemacht mit den gemieteten Foodtrucks und der temporären Ausgabe in der Schwanthalerstraße während der Zeit des Corona-Lockdowns und wollen das Projekt jetzt gemeinsam mit der Stadt München und der Abtei St. Bonifaz weiter betreiben“, so Bachmeier. Die Angebote seien immer sehr dankbar angenommen worden. Oftmals drängten sich die Menschen aller Altersklassen und Nationalitäten sogar in langen Schlangen vor der Ausgabe, schildert Bachmeier.

Angebot für den Winter noch in Arbeit 
Für den Winter wird noch an einer stationären Lösung gearbeitet – diese wird in der Innenstadt in Bahnhofsnähe geplant, damit niemand seine warme Mahlzeit im Freien einnehmen muss. (mmr)
 
Weitere Informationen unter: www.muenchner-korbinian-kueche.de

Spendenkonto:
Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE04 7002 0500 8850 0004 00
BIC BFSWDE33MUE
Stichwort: Korbinian-Küche