Vertragsunterschrift im Staatsministerium mit Masken.
München, 27. Oktober 2020.

Chance auf Teilhabe

Das Bayerische Bau- und Verkehrsministerium bekommt Zuwachs: Im Rahmen eines Projekts der Caritas zur Inklusion psychisch belasteter Menschen werden ab 1. November 2020 sechs Männer und Frauen den hausinternen Botendienst unterstützen. Staatsministerin Kerstin Schreyer hat heute mit Caritas-Vorständin Gabriele Stark-Angermeier den Vertrag unterschrieben: „Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, Menschen mit psychischen Belastungen eine Tagesstruktur zu geben und ihnen eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen. Ich freue mich sehr auf die neuen Kolleginnen und Kollegen und heiße sie herzlich willkommen!“, so die Ministerin.

Neues Zuverdienstprojekt

Träger des Zuverdienstprojekts „Botenpost“ ist der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising. Er ermöglicht damit Menschen mit seelischen, körperlichen, geistigen oder Mehrfachbehinderungen den Weg in einen strukturierten Arbeitsalltag. Gabriele Stark-Angermeier, Vorstandsmitglied des Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising, zuständig für Altenhilfe, Soziale Dienste und Personal, freut sich über die Kooperation mit dem Bauministerium: „Ich freue mich besonders, dass Ministerin Schreyer nach dem Sozialministerium vor einem Jahr nun auch in ihrem neuen Wirkungsbereich im Bauministerium einen ‚Botendienst‘ als wunderbares Inklusionsprojekt installiert hat. Die Kooperation zwischen Ministerium und Caritas war auch dieses Mal äußerst gelungen. Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung keiner geregelten Beschäftigung nachgehen können, übernehmen klare Aufgaben, die für sie leistbar sind. Das wirkt sich positiv auf ihr psychisches Wohlbefinden aus und dafür danke ich dem Bauministerium und seiner Ministerin Kerstin Schreyer an der Spitze. Ich freue mich immer, wenn sich Behörden öffnen für Menschen mit psychischen Erkrankungen und diese in ihren Alltag aufnehmen.“

Individuelle Aufgaben
Im Bauministerium werden die sechs Männer und Frauen entsprechend ihrer Bedürfnisse und ihrer individuellen Leistungsfähigkeit im Bereich der Inneren Dienste eingesetzt, vorrangig im hausinternen Botendienst. Sie werden von Sozialpädagogen der Caritas betreut. Das Ministerium stellt dafür auch einen Sozial- beziehungsweise Teamraum zur Verfügung, der als Rückzugsort für die Teilnehmer des Projekts und ihre Begleiter dient. Die Kooperation ist zunächst für drei Jahre vorgesehen, mit der Option auf Verlängerung.

Auf dem Bild zu sehen von links nach rechts
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Natalia Waldenburger (Projektleiterin „Botenpost“), Staatsministerin Kerstin Schreyer, Gabriele Stark-Angermeier (Vorstandsmitglied des Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising) und Arlette Bikondi (Teilnehmerin am Projekt „Botenpost“).