Gruppenbild anlässlich Richard Stefkes (erste Reihe, Mitte) offizieller Einführung.
Gruppenbild anlässlich Richard Stefkes (erste Reihe, Mitte) offizieller Einführung.
Ebersberg/München, 29. Oktober 2020.

Ebersberg: Neuer Caritas-Kreisgeschäftsführer

Die feierliche Einführung des neuen Caritas-Kreisgeschäftsführers Ebersberg, Richard Stefke, fand am 28. Oktober 2020, in der Kirche St. Sebastian in Ebersberg statt. Bereits seit 01. April diesen Jahres haben Richard Stefke, Kreisgeschäftsführer des Caritas-Zentrums Mühldorf und Moritz Reitzel als Tandemlösung die zuletzt vakante Stelle der Kreisgeschäftsführung im Caritas-Zentrum Ebersberg übernommen.

Gottesdienst mit Fürbitten und Musik 
Caritas-Präses Augustinus Bauer eröffnete den Nachmittag mit einem feierlichen Gottesdienst und erinnerte gerade in der jetzigen Zeit an die Caritas-Werte der Nächstenliebe. „Jesus braucht uns, um die Liebe – Nächstenliebe unter den Menschen weiterzugeben. Das Caritas-Motto Nah- Am Nächsten, Gottes Liebe merken wir durch die Menschen an unserer Seite. Herr Stefke, das gilt jetzt für Sie und ihre Mitarbeiter, jetzt gilt es für Sie Gutes zu tun – Jesus hat den Armen und Kranken geholfen – jetzt sind seine Jünger dran.“
Auch die Mitarbeiter des Caritas-Zentrums Ebersberg beteiligten sich am Gottesdienst und hielten die Fürbitten, in dem sie für die jeweiligen Fachdienste baten. Stimmungsvoll untermalt wurde der Gottesdienst durch den Kirchenmusiker Markus Lugmayr und dem Ensemble der Familie Augenstein.

Caritas-Vorständin lobt bisherige Arbeit Stefkes
Im Anschluss an den Gottesdienst übernahm Moritz Reitzel die Moderation und begrüßte die zahlreichen Gäste. Caritas-Vorständin Gabriele Stark-Angermeier würdigte den studierten Religionspädagogen Stefke als „einen Menschen, der auf die Leute zugeht, verbindliche Aussagen trifft und auch die Politik in die Verantwortung nimmt,“ so Stark-Angermeier. „Ich schätze ihr Verhandlungsgeschick und das Organisationstalent und freue mich, dass sie jetzt hier in Ebersberg gemeinsam mit ihrem Team anpacken.“

Ebersdorf und Mühldorf künftig unter einer Führung 
Der Geschäftsführer der Caritas-Zentren Oberbayern Axel Hannemann schloss sich an und begann seine Grußworte mit einem Dank: „Ich möchte Danke sagen, dass du diese neue Aufgabe nicht nur angenommen hast, sondern aktiv darauf zugegangen bist. Der Vorschlag kam von dir, Mühldorf und Ebersberg künftig gemeinsam als Kreisgeschäftsführer zu leiten.“

In der Interimszeit viel dazugelernt
„Ich schätze die Zusammenarbeit mit dir, die stets professionell, produktiv und konstruktiv ist.“ Des Weiteren bedankte sich Hannemann auch noch mal beim Team der Caritas Ebersberg: „Danke an die Fachdienstleiter, die in der Interimszeit nach dem Weggang von Herrn Bohnert neue Führungsmodelle gemeinsam ausprobiert haben. Nicht alles lief immer glatt, aber wir haben viel gelernt. Mein Dank gilt auch Moritz Reitzel für die Übergangszeit.“

Stellvertretender Landrat würdigt Caritas-Arbeit 
Der stellvertretende Landrat Walter Brielmayer freute sich, da die Arbeit der Caritas außerordentlich wichtig ist für die Menschen im Landkreis, vor allem für die, denen es schlechter geht. Als Beispiel nannte er die Wohnberatung für Senioren, die Erziehungsberatung, die Sucht- und Integrationsberatung. „Die Mitarbeiter des Landratsamtes können diese Grundaufgaben der Gesellschaft nicht allein leisten, wir sind auf ausgebildete Leute von extern angewiesen und unser Dank gilt der Caritas, dass sie hier da sind. Danke Richard Stefke, dass wir sie jetzt haben, zwar nicht ganz für uns, aber wenigstens halb für uns.“

Für die da, die keine Lobby haben 
Auch Grafings Bürgermeister Christian Bauer erinnerte an die Grundwerte der Caritas: „Caritas heißt Nächstenliebe, die Caritas ist wichtig für die Gesellschaft und versteht sich als Anwalt der Armen, ist für die da, die keine Lobby haben,“ so Bauer. „Ich wünsche Herrn Stefke von Herzen einen guten Start, ein glückliches Händchen und viel Vergnügen bei der Arbeit, auch das gehört dazu.“
 
Kuratoriumsvorsitzender begrüßt den neuen Kreisgeschäftsführer
Moritz Reitzel stellt das Kuratorium als den Rat der Weisen vor und deren Vorsitzender Herbert Schütze erinnerte noch mal an die letzten zwei Jahre. „Die Zeit des Übergangs gestalteten die Mitarbeiter des Caritas-Zentrums Ebersberg mit viel Engagement und trotzdem sind wir froh, wieder ein Gesicht zu haben, für die Politik, die Öffentlichkeit und die Mitarbeiter. Wir freuen uns sehr, Herrn Stefke als unser neues Gesicht begrüßen zu dürfen, vor allem, weil bei Ihnen der Mensch im Mittelpunkt steht.“

Mitarbeitervertretung heißt neuen Chef willkommen

Der MAV-Vorsitzende Peter Donhauser gedachte der Anfangszeit, die gleichzeitig Beginn der Corona-Pandemie war. „Das erste Kennenlernen geschah via Skype. Wie könnte es anders sein, eine Mitarbeiterin hatte technische Probleme – sie haben Ruhe und Geduld bewiesen, das empfand ich sehr angenehm. Ich erlebe sie in der MAV als neugierige und interessierte Person, mit klaren Ansagen und einer klaren Meinung. Es ist eine sehr herausfordernde Aufgabe zwei Zentren zu leiten. Ich möchte betonen, dass ich mich als Mitarbeiter gut bei ihnen aufgehoben fühle.“
 
Stefke lobt und dankt
Zum Schluss sprach Richard Stefke noch von der Herausforderung, zwei Zentren zu leiten, „aber ich freue mich darauf. Wir haben viele engagierte Mitarbeiter, die mich unterstützen. Ich hatte in den vergangenen Wochen schon einige Antrittsbesuche in der Politik und mehrfach die Freude gehört,  dass es wieder ein offizielles Gesicht gibt – ich bin jedoch nicht das einzige Gesicht, wir haben viele – innen wie außen – ein sehr gutes Miteinander mit vielen engagierten Mitarbeitern“, so Stefke. „Ich möchte die Werte der Caritas, Nächstenliebe und Gerechtigkeit, hervorheben für die Menschen im Landkreis. Gerade in der Corona-Pandemie müssen wir den sozialen Zusammenhalt als Priorität sehen – die soziale Arbeit, das soziale Leben weiterentwickeln“, so die Hoffnung. „Mein Dank gilt auch Moritz Reitzel für die sechs Monate Zusammenarbeit, die Kollegialität, Klarheit, und Fachlichkeit - ein Betriebswirt, der sehr seelsorgerisch denkt.“  Abschließend bedankte sich Stefke noch bei den Gästen: „Danke fürs Kommen und für das Vertrauen, ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit, im Team, mit der Politik und im Landkreis.“

Das Schlusswort gehörte Moritz Reitzel: „Mach so weiter, dann wird es gut! Du bist ein Seelsorger mit betriebswirtschaftlichem Sachverstand.“ (al | Caritas Ebersberg)