Caritas-Vorständin Gabriele Stark-Angermeier (5. v. r. ) eröffnete mit Gästen die erste Bauphase.
Caritas-Vorständin Gabriele Stark-Angermeier (5. v. r. ) eröffnete mit Gästen die erste Bauphase.
München/Germering, 12. März 2021.

„Ehrliche 100 Punkte für dieses Projekt der Zukunft“

Sonnenschein und gute Laune herrschten am Freitag beim symbolischen Spatenstich für das neue Caritas-Altenheim Don Bosco in Germering. Mit dem Projekt errichtet der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising sein 28. Altenheim. „Die Baugrube lebt“, witzelte Caritas-Vorständin Gabriele Stark-Angermeier gegen den Baulärm an und bedankte sich bei Stadt und Landkreis für die jahrelange Unterstützung „dieses Projekts der Zukunft“. Sie freue sich sehr, „dass wir als Caritas hier ansässigen Seniorinnen und Senioren für ihren letzten Lebensabschnitt ab 2023 attraktive und variantenreiche Angebote zum Leben und Wohnen im Alter unterbreiten können“. Wenn alles planmäßig laufe, rechne sie mit einer Fertigstellung des Bauprojekts im Frühjahr 2023. Die moderne Quartierslösung für Seniorinnen und Senioren biete 64 Plätze mit vollstationärer Pflege, betreutes Wohnen mit 67 barrierefreien Wohnungen sowie solitäre Tagespflege mit 25 Plätzen, erläuterte Stark-Angermeier. Die hellen, offenen Räumlichkeiten seien „nach unserem Leitsatz der konsequenten Bewohnerorientierung“ ausgestaltet.
 
Selbstbestimmtes Wohnen und Leben soll möglich sein
„Mit diesem wunderbar geplanten, modernen Neubau wird dem Anspruch der Caritas „Nah. Am Nächsten!“ Rechnung getragen“, so die stellvertretende Caritasdirektorin, zuständig für Altenhilfe, Soziale Dienste und Personal, weiter. Das Haus schaffe „Raum für ein selbstbestimmtes Wohnen und Leben im Alter“ und trage zur Stadt Germering als attraktiver Lebensraum und Lebensmittelpunkt auch für ältere Menschen bei. Nicht zuletzt würden 60 Arbeitsplätze geschaffen.
 
Stadtkirchenpfarrer will für künftige Bewohner da sein
„Ein freudiger Anlass“ auch für Pfarrer Andreas Christian Jaster von der Stadtkirche Germering. „Zu sehen, wie es losgeht nach langen Verhandlungen und Kämpfen“, mache ihn froh und glücklich. „Ehrliche 100 Punkte“ gab der katholische Pfarrer dem zukunftsweisenden Projekt, das durch den Einsatz von Gabriele Stark-Angermeier „nochmal richtig Schwung bekommen hat“. Er wünschte allen an der Bauphase Beteiligten Gottes Segen und versprach, Seelsorge und seelische Betreuung für die künftigen Bewohner des Hauses zu übernehmen.

Politikerinnen loben das Projekt 
„Wir brauchen den Standort dringend, er ist wichtig für die Infrastruktur der Stadt“, konstatierte Manuela Kreuzmair, Zweite Bürgermeisterin von Germering, und lobte das „offene Konzept des Projekts mit Verbindung zum Erika-Park“. Sie wünschte dem Vorhaben ebenso wie Vize-Landrätin von Fürstenfeldbruck Martina Drechsler einen guten Bauverlauf. „Ich freue mich, dass das neue Haus für viele Seniorinnen und Senioren einen schönen und würdigen letzten Lebensabschnitt ermöglicht“, so Drechsler.

Haus wird moderne Altenhilfe vorbildlich abbilden 
Architekt Bernhard Püschel verwies nicht ohne Stolz darauf, dass das Haus modernste ökologische und energetische Standards erfüllt. Auf 10.000 Quadratmetern Grundfläche mit vier Stockwerken bilde sich nicht nur das „komplette Spektrum moderner Altenhilfe“ ab. Die Energieversorgung des Altenheims Don Bosco sei außerdem zu 100 Prozent regenerativ. Darüber hinaus sei ein Gründach geplant, das zumindest für Insekten und Vögel eine gewisse Artenvielfalt gewährleisten könne, die auf mancher Wiese ihresgleichen suche. (beb)

Mehr über die Altenheime der Caritas erfahren Sie unter www.caritasaltenheime.de.