Caritas gratuliert Kardinal Friedrich Wetter

München, 28. Juni 2018

Kardinal Friedrich Wetter
Foto: Caritas München

„Zu Ihrem Goldenen Bischofsjubiläum sende ich Ihnen die herzlichen Glückwünsche des Caritasverbands der Erzdiözese und danke Ihnen für Ihre Unterstützung und Solidarität in all den Jahren – auch in Ihrem Ruhestand.“ Mit diesen Worten gratulierte Caritasdirektor Georg Falterbaum Kardinal Friedrich Wetter im Namen des gesamten Wohlfahrtsverbands. Wetter feiert heuer gleich dreifaches Jubiläum: sein 50-jähriges Bischofsjubiläum am 29. Juni, sein 65-jähriges Priesterjubiläum im Oktober und seinen 90. Geburtstag, den er bereits im Februar im Mutterhaus bei den Barmherzigen Schwestern im Münchner Osten begangen hat, wo er seit seinem Auszug aus dem Bischofshaus 2008 wohnt.

Festgottesdiemnst im Liebfrauendom
Ein großer Festgottesdienst für den dreifachen Jubilar findet am Sonntag, 1. Juli 2018, 15.00 Uhr im Münchner Liebfrauendom statt. „Wir werden mit einer Delegation und der Caritas-Fahne natürlich mit dabei sein“, erklärt Falterbaum und bedankt sich insbesondere für das große lebenslange Engagement des Jubilars für die Pater-Rupert-Mayer-Stiftung unter dem Dach der Caritas. Der Kardinal habe in seiner Amtszeit nicht nur die Gründung der Pater-Rupert-Mayer-Stiftung veranlasst, er sei ihr bis heute auch sehr verbunden.

Einsatz für die Pater-Rupert-Mayer-Stiftung
1987 wurde Pater Rupert Mayer durch Papst Johannes Paul II. im Münchner Olympiastadion seliggesprochen. Mit der Kollekte bei diesem Gottesdienst ließ Kardinal Wetter die Stiftung errichten. Über 60.000 Menschen hatten damals dem in München hoch verehrten Widerstandskämpfer und Sozialapostel Pater Rupert Mayer die Ehre gegeben. Seither ist die Stiftung unter dem Dach des Diözesan-Caritasverbands München und Freising durch Spenden und Zustiftungen auf ein Stiftungskapital von über sieben Millionen Euro angewachsen.

Gelebte Nächstenliebe
„Wir sollen uns an dem Seligen ein Beispiel nehmen, denn die Armen und Bedürftigen hatte Pater Rupert Mayer ins Herz geschlossen,“ sagte der Kardinal. Es sei deshalb nur folgerichtig gewesen, die Kollekte für caritative Zwecke zu verwenden. Caritas sei eine Wesensaufgabe der Kirche, die Pater Rupert Mayer gelebt habe. „Es ging ihm im Kern seines Wesens um eine innige Verbindung mit dem Herrn. Man kann sich aber nicht zum Herrn hinwenden, ohne sich den Armen zuzuwenden. Das ist nicht zu trennen“, so der Kardinal bei dem Gottesdienst der Seligsprechung von Pater Rupert Mayer im Münchner Olympiastadion. (mmr)




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