Caritasdirektor Georg Falterbaum gratuliert Ministerpräsident Söder zum Amt

München, 16. März 2018

Caritasdirektor Georg Falterbaum gratuliert

„Wir brauchen eine Obergrenze für Mieten“
Appell an den neuen Landesvater, sein Herz fürs Soziale zu öffnen
 
Der Vorstandsvorsitzende des Diözesan-Caritasverbandes für München und Oberbayern Georg Falterbaum gratuliert Ministerpräsidenten Markus Söder sehr herzlich zu seinem neuen Amt: „Ich wünsche Markus Söder eine glückliche Hand, Kraft und Gottes Segen“, betont der Caritasdirektor und appelliert an den neuen Regierungschef, mehr soziale Themen in den Fokus seiner Aufmerksamkeit zu nehmen. Ein guter Ansatz sei der heute ins Spiel gebrachte „Wohnungspakt“ mit der Landeshauptstadt München.
 
 „Jeder Bewohner Bayerns hat Anspruch auf eine angemessene Wohnung“, zitiert Falterbaum Artikel 106 der Bayerischen Verfassung, auf die der neue Regierungschef Markus Söder geschworen hat. „Wir würden uns wünschen, dass der neue Landesvater die Leitlinien des weißblauen Grundgesetzes beherzigt und seinen Fokus auf soziale Themen und eine ganz andere Obergrenze setzt: Wir brauchen eine Obergrenze für Mieten!“, fordert der Caritasdirektor.
 
Die Wohnungsnot sei längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Der Mangel an bezahlbaren Wohnraum treffe nicht nur Geringverdiener, Studierende, Senioren und Arme. Selbst Durchschnittsverdiener müssten sich ganz schön strecken, um sich den Ballungsraum München überhaupt noch leisten zu können. „Wir brauchen aber unsere Kranken-, Kinder- Altenpflegerinnen, Erzieherinnen, Polizisten oder Busfahrerinnen“, unterstreicht Falterbaum. „Denn sie halten die Stadt am Laufen, sie sorgen dafür, dass die Stadt funktioniert und Lebensqualität hat.“ Die Politik dürfe die Menschen nicht alleine lassen mit ihrer Not, in und um München bezahlbaren Wohnraum zu finden.
 
„Wir als größter Sozialverband Oberbayerns, bei dem alle Probleme der sozialen Agenda aufschlagen, wünschen uns eine große ,Aktion Daseinsvorsorge‘“, betont Falterbaum. „Und damit meinen wir nicht nur schnelles Internet, sondern vor allem schnellen und sozialen Wohnungsbau.“




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