Corona – wie sag ich´s meinem Kind?

Freising, 24.03.20

Kinder spüren sehr genau, dass gerade Vieles anders ist. Ob sich Ihr Kind gar nichts anmerken lässt, plötzlich in der Entwicklung einen Schritt rückwärts macht, oder mit vielen Fragen oder sogar Angst auf die aktuellen Begebenheiten reagiert: die derzeitige Situation macht mit uns allen etwas.

In jedem Fall ist es wichtig, für das Kind da zu sein, aufmerksam und geduldig zuzuhören und die Gefühle ernst zu nehmen.
 
Altersgerecht gibt es einige Erklär-Videos, die weiterhelfen können:
https://www.wien.gv.at/video/2706/Das-Coronavirus-Kindern-einfach-erklaert 

Aber es gibt auch Bücher, die über Corona und die Auswirkungen berichten: 
https://www.augsburger-allgemeine.de/media/57076596--984/JenniferBahro_Bilderbuch%20Korona.pdf 
 
Kinder dem Alter angepasst informieren

Bereits einem Kleinkind können Sie kindgerecht erklären, wieso Sie Oma und Opa derzeit nicht treffen können oder weshalb die Kindertagesstätte geschlossen bleibt.
Schulkinder beginnen bereits konkretere Nachfragen zu stellen, was z.B. passiert, wenn eine Person erkrankt.

Antworten Sie wahrheitsgemäß und dem Alter und Entwicklungsstand Ihres Kindes angemessen und fragen Sie nach, was Ihr Kind beschäftigt. Mit Ihren Jugendlichen können Sie bereits Diskussionen über politische oder gesellschaftliche Fragestellungen führen. In jedem Fall versuchen Sie authentisch zu sein und geben Sie z.B. ehrlich zu, wenn Sie etwas nicht wissen.
 
Positiv informieren, statt Angst zu machen


Empfehlenswert ist eine positive Sprache in diesen angstbesetzten Zeiten („es ist gut und schützt dich, wenn du regelmäßig ganz sorgfältig deine Hände wäschst, ich mache das auch so“), denn Drohungen, wie beispielsweise „Wenn du dir jetzt nicht die Hände wäschst, dann werden wir alle krank“ können noch mehr Angst machen.
 
Vorsicht bei der Medienberichterstattung

Schützen Sie Ihr Kind zudem vor einer zu intensiven Medienberichterstattung und schauen Sie nach Möglichkeit keine Nachrichten vor kleinen Kindern, da Menschen in Schutzanzügen und mit Mundschutz eher furchteinflößend wirken können.
 
Diese Informationen stellt Ihnen die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche der Caritas zur Verfügung.

Übrigens: Wir sind weiterhin für Sie da und beraten Sie kostenfrei telefonisch unter 08161 5387930 oder online unter https://www.caritas.de/onlineberatung.



Wir sind für Sie da im Landkreis Freising
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