Spende fürs Caritas-Projekt „Einzelfallhilfen in der Covid-19-Beratung“

München, den 19. März 2021.

Freut sich über die Spende zugunsten der Einzelfallhilfe: Caritas Geschäftsführer Harald Bachmeier.
Foto: Schlaf/Caritas München

55.000 Euro Spende hat die Caritas München von der Generali in Deutschland erhalten, um das Projekt „Einzelfallhilfen in der Covid-19-Beratung“ zu fördern. Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass in Deutschland viele Menschen in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind. „Mithilfe der Generali-Spende ist es möglich, finanzielle Unterstützung für Menschen in Not zu leisten“, sagt Harald Bachmeier, Geschäftsführer der Caritas München, und ergänzt: „So wurden mit dem Projekt bislang zum Beispiel Menschen finanziell unterstützt, um ihren Lebensunterhalt bis zur Zahlung staatlicher Leistungen zu überbrücken. Schülerinnen und Schüler aus sozial schwachen Verhältnissen erhielten dank der Spende einen Zuschuss für den Kauf eines Notebooks, um am Homeschooling teilnehmen zu können und keine Benachteiligung im Bereich der Bildung erfahren zu müssen. Wir bedanken uns herzlich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand der Generali, die diese Unterstützung ermöglicht haben.“ Die Summe ist Teil der insgesamt rund 750.000 Euro, die Vorstand sowie die Mitarbeitenden der Generali in Deutschland im Juni 2020 für Corona-Hilfsprojekte an den Deutschen Caritasverband gespendet hat.
 
Beitrag für die Gesellschaft leisten
Giovanni Liverani, Vorstandsvorsitzender der Generali Deutschland AG: „Als Lifetime Partner unserer Kunden ist es uns wichtig, Menschen in Not gezielt zu helfen und so einen Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten. Ich freue mich sehr, dass die Spende der Kolleginnen und Kollegen und des Vorstandsteams der Generali in Deutschland wichtige Einrichtungen und Organisationen der Caritas unterstützt und die Hilfsprojekte für zahlreiche Familien, geflüchtete Menschen und für die Förderung von Digitalisierungsmaßnahmen nun gestartet sind.“
 
So hat die Caritas geholfen
Konkret in München konnten mit der Spende 14 Familien, zwischen dem 1. September 2020 und dem 14. Dezember 2021 geholfen werden, die aufgrund der Pandemie in finanzielle Not geraten sind. Die Familien erhielten finanzielle Unterstützung für Schulbedarf, Laptop/Ausstattung für Homeschooling, Bekleidung, MVV Fahrkarten, Lebensmittel, Weihnachten, Stromnachzahlung, Bett/Matratze/Winterbettdecken und Sicherung des Lebensunterhalts. Darunter eine alleinerziehende Mutter in Kurzarbeit, die in einer Schulkantine beschäftigt ist.  Mit dem Lockdown ab Mitte März wurden die Schulen geschlossen, die Mutter bekommt Kurzarbeitergeld in Höhe von 900 Euro, womit sie alle Ausgaben finanzieren muss. Für die Tochter erhält sie keinen Unterhalt. Die sozialen Leitungen fließen nicht schnell genug. Die Betroffene kann nicht mal mehr die nötigsten Ausgaben stemmen. Hier hat die Caritas 250 Euro Überbrückungshilfe geleistet, bis die sozialen Leistungen eingetroffen sind.
 
Überbrückungshilfe für Familie mit drei kleinen Kindern
Herr Weber (Name geändert) lebt mit seiner Ehefrau und den drei Kindern in einer kleinen Wohnung. Er arbeitet als Mechaniker, ist jedoch wegen der Corona-Pandemie in Kurzarbeit. Seine Ehefrau verlor Ende Juni ihre Arbeitsstelle. Aufgrund der massiven Einkommenseinbußen musste die Familie Anfang Juli Arbeitslosengeld II. beantragen. Die Unterlagen waren schnell eingereicht, der Bescheid ließ auf sich warten. Das Geld reichte
nicht mehr für die wichtigsten Zahlungen. Die Familie wurde ebenfalls mit 250 Euro unterstützt, um den Lebensunterhalt bis zur Zahlung der staatlichen Leistungen zu überbrücken.
 
Zuschuss für Laptop
David (Name geändert) besucht die achte Klasse einer Mittelschule in München und benötigt einen Laptop für den Online-Unterricht. Es gibt in der Familie keinen PC, an dem er arbeiten könnte. Ohne einen Computer kann David nicht am digitalen Unterricht teilnehmen und die Hausaufgaben nur aufwändig per Hand erledigen. Zusätzlich ist die Kommunikation mit Lehrer-/innen und seinen Mitschüler/-innen nur eingeschränkt möglich. Finanziell kann sich die Familie keinen Laptop leisten. Da er 16 Jahre alt ist, kommt das Sozialbürgerhaus als Unterstützung nicht in Frage, da die Altersgrenze dafür bei 15 Jahren liegt. Der Schüler fällt damit durch das soziale Netz, was die finanzielle Unterstützung anbelangt. Daher erhält er für den Kauf eines Laptops einen Zuschuss von 250 Euro.

(Generali PM / Caritas)




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