Die Zeitschrift Sozialcourage

Die Zeitschrift "Sozialcourage" ist für Caritas-Mitglieder, Freunde, Förderer, Spender/innen, Sammler/innen, Kooperationspartner/innen und alle, die an sozialen Fragestellungen und Caritas-Themen interessiert sind.

Sozialcourage erscheint viermal im Jahr
Das unterhaltsame und informative Magazin erscheint vier Mal im Jahr und wird vom Deutschen Caritasverband in Freiburg herausgegeben. Regionale Caritasverbände aus dem ganzen Bundesgebiet berichten darin über soziale Brennpunktthemen, ihre soziale Arbeit, ehrenamtliches Engagement oder sozialpolitische Entwicklungen.

Infos aus München und Oberbayern
Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising hat innerhalb der Sozialcourage eigene Seiten mit Reportagen, Portraits und Kurzberichten aus seinen Einrichtungen und Projekten für Familien, Kinder und Jugendliche, Flüchtlinge oder alte, kranke und behinderte Menschen. Außerdem präsentieren die Landkreise Freising, Erding, Rosenheim, Miesbach, Garmisch, Ebersberg, Dachau und Pfaffenhofen in ihren individuellen Beilagen, was bei ihnen vor Ort in den Caritas-Zentren angeboten wird. 


Rotes Rollermobil fördert mehr als die soziale Integration

Sozialcourage 3/2019 - Herbst

Foto: Rätz/Caritas München

MyWay-Projekt – die mobile Suppenküche // Dienstags und freitags fährt eine rote Ape durch Freising. Am Steuer sitzen entweder Mario Altmann oder Robert Maier, beides pädagogische Arbeitsanleiter der Caritas-Beschäftigungsbetriebe. Im dreirädrigen 3-PS-Gefährt mit Kastenaufbau transportieren die Caritas-Mitarbeitenden seit Anfang 2019 einen großen Topf Suppe. Ihr Ziel: Einer der Freisinger Brennpunkt-Treffpunkte, an denen sich Jungendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 25 Jahren aufhalten, die auch langzeitarbeitslos sein können, die aber vor allem ohne soziale Anbindung sind. Bei Suppe und Kaffee wollen die Arbeitsanleiter niedrigschwellig ins Gespräch kommen. Langfristig sollen diejenigen, die regelmäßig kommen, in die Gesellschaft zurückgeführt werden. Wir waren auf eine Suppe-to-go dabei:


„Wir können fast immer helfen“

Sozialcourage 3/2019 - Herbst

Foto: Caritas München

Caritas-Schuldnerberater: sein Beruf ist seine Berufung // Sympathisch, freundlich und gelassen wirkt er – wie jemand, auf den man sich verlassen kann. Fast dreißig Jahre ist es her, dass Sozialpädagoge Michael Schütz in Freiburg die Weiterbildung zum Schuldnerberater gemacht hat. Seitdem ist er für die Caritas Miesbach in dem Bereich tätig. „Damals bin ich sozusagen in die Tätigkeit hineingerutscht“, erzählt er. „Ich war früher beim Katholischen Männerfürsorgeverein, viele der Klienten hatten finanzielle Probleme und immer wieder Besuch vom Gerichtsvollzieher.“ Beim Durcharbeiten von Bergen von Unterlagen und in der Zusammenarbeit mit dem Gerichtsvollzieher habe er gemerkt, dass ihm die Arbeit liegt. Diese Verbindung von Recht und persönlichem Schicksal fand er damals wie heute spannend.


Caritas zeichnet Medien aus Preise für Journalisten mit „Sozialcourage“

Sozialcourage 3/2019 - Herbst

Foto: Schlaf/Caritas München

Der Diözesan-Caritasverband hat im Mai 2019 zum fünften Mal den „Münchner Sozialcourage-Medienpreis“ verliehen. Bei einem feierlichen Medienempfang wurden die Auszeichnungen von Caritasdirektor Georg Falterbaum und den Vorständen Gabriele Stark-Angermeier und Thomas Schwarz übergeben. Bettina Bäumlisberger, Pressesprecherin des Verbands, rief in ihrem Impulsreferat „Fakten und Fakes, Digitalisierung und Demokratie, Soziales und Asoziales in den Medien“ zu einer zivilisierten und von gegenseitigem Respekt geprägten Debattenkultur im Internet auf. Professioneller Journalismus sei für die Demokratie wichtiger denn je. „Journalisten liefern geprüfte Informationen und davon brauchen wir viel mehr im Netz.“