Die Zeitschrift Sozialcourage

Die Zeitschrift "Sozialcourage" ist für Caritas-Mitglieder, Freunde, Förderer, Spender/innen, Sammler/innen, Kooperationspartner/innen und alle, die an sozialen Fragestellungen und Caritas-Themen interessiert sind.

Sozialcourage erscheint viermal im Jahr
Das unterhaltsame und informative Magazin erscheint vier Mal im Jahr und wird vom Deutschen Caritasverband in Freiburg herausgegeben. Regionale Caritasverbände aus dem ganzen Bundesgebiet berichten darin über soziale Brennpunktthemen, ihre soziale Arbeit, ehrenamtliches Engagement oder sozialpolitische Entwicklungen.

Infos aus München und Oberbayern
Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising hat innerhalb der Sozialcourage eigene Seiten mit Reportagen, Portraits und Kurzberichten aus seinen Einrichtungen und Projekten für Familien, Kinder und Jugendliche, Flüchtlinge oder alte, kranke und behinderte Menschen. Außerdem präsentieren die Landkreise Freising, Erding, Rosenheim, Miesbach, Garmisch, Ebersberg, Dachau und Pfaffenhofen in ihren individuellen Beilagen, was bei ihnen vor Ort in den Caritas-Zentren angeboten wird. 


Modellprojekt begleitet in den ersten Arbeitsmarkt

Teilhaben und gewinnen

BÜWA-Fachkraft Ines Winzer übt mit den Teilnehmenden, um sie fit für den Arbeitsmarkt zu machen.
Foto: Schlaf/Caritas München

Marika B. ist mächtig stolz auf ihre Festanstellung. Sie hat den Sprung von einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt geschafft. In den vergangenen zwei Jahren hat sie im Projekt BÜWA (Begleiteter Übergang Werkstatt Allgemeiner Arbeitsmarkt) der Caritas-Werkstatt für Menschen mit Behinderung teilgenommen. Am Beginn stand der Wunsch, den Schritt aus der beschützten Atmosphäre der Werkstatt hinauszuwagen. Seit 2005 ist sie in der Werkstatt beschäftigt, hatte zuvor neun Jahre eine Förderschule in München besucht. Eine reguläre Ausbildung war mit ihrer angeborenen Lernbehinderung jedoch nicht möglich. Ein fester Arbeitsplatz ist auch für Menschen mit Behinderung ein wichtiges Element der eigenen Lebensplanung.


Kardinal Friedrich Wetter fördert auch mit 90 Jahren die sozial-caritative Arbeit

Selige als Vorbild

Kardinal Friedrich Wetter bei der Verleihung der Pater-Rupert-Mayer-Medaille in Gold 2015.
Foto: Caritas München

„Seelsorger nahe am Menschen, geschätzter Dialogpartner für Politik und Gesellschaft, angesehener Wissenschaftler - herausragender Repräsentant des bayerischen Katholizismus in der Weltkirche“. So hat der ehemalige bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) die Verdienste des emeritierten Erzbischofs von München und Freising Kardinal Friedrich Wetter anlässlich seines 90. Geburtstags im Februar 2018 gewürdigt.


Testlauf für Hightech-Assistenten

Elektronische Diener

Pflegedienstleiterin Claudia Kebinger begrüßt Roboter-Butler Edan.
Foto: Thomas Sehr/Caritas München

Er schlägt die Bettdecke zurück und reicht Getränke – Edan heißt der Assistenz-Roboter-Butler, der aus einem Hightech-Arm am Rollstuhl besteht, sich über Muskelimpulse steuern lässt und künftig Pflegebedürftigen behilflich ist. Roboterkollege Justin sieht mit seinen 1,91 Metern, zwei Armen und runden Kameraaugen menschlicher aus. Er ist auf zwei Rädern unterwegs, lässt sich aus der Ferne steuern und soll dafür sorgen, dass Senioren länger daheim zurechtkommen. Stürzt ein Senior, schlägt Justin Alarm.