Die Zeitschrift Sozialcourage

Die Zeitschrift "Sozialcourage" ist für Caritas-Mitglieder, Freunde, Förderer, Spender/innen, Sammler/innen, Kooperationspartner/innen und alle, die an sozialen Fragestellungen und Caritas-Themen interessiert sind.

Sozialcourage erscheint viermal im Jahr
Das unterhaltsame und informative Magazin erscheint vier Mal im Jahr und wird vom Deutschen Caritasverband in Freiburg herausgegeben. Regionale Caritasverbände aus dem ganzen Bundesgebiet berichten darin über soziale Brennpunktthemen, ihre soziale Arbeit, ehrenamtliches Engagement oder sozialpolitische Entwicklungen.

Infos aus München und Oberbayern
Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising hat innerhalb der Sozialcourage eigene Seiten mit Reportagen, Portraits und Kurzberichten aus seinen Einrichtungen und Projekten für Familien, Kinder und Jugendliche, Flüchtlinge oder alte, kranke und behinderte Menschen. Außerdem präsentieren die Landkreise Freising, Erding, Rosenheim, Miesbach, Garmisch, Ebersberg, Dachau und Pfaffenhofen in ihren individuellen Beilagen, was bei ihnen vor Ort in den Caritas-Zentren angeboten wird. 


Starke Frauen prägen die Caritas

Reportage Sommer 2022

Ellen Ammann um 1917
Bildarchiv Katholischer Deutscher Frauenbund Köln

Mit Herzblut, Mut und Entschlossenheit seit 100 Jahren im Dienst am Nächsten Fast hundert Jahre hat es gedauert, bis mit Gabriele Stark-Angermeier am 1. März 2018 erstmals eine Frau hauptberufliche Caritas-Vorständin wurde. Doch Frauen haben bereits entscheidend zur Entstehung des Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising beigetragen und die Arbeit der Caritas in 100 Jahren wesentlich geprägt.


Mit der Sammelbüchse unterwegs: Schwester Theresinas Beitrag für die Armen

Porträt Sommer 2022

Schwester Theresina hat viele Jahre lang für die Caritas gesammelt.
Caritas München

Die Frühjahrs- und Herbstsammlungen der Caritas sind ohne die vielen Ehrenamtlichen nicht zu denken. Bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie haben die Armen Schulschwestern in der Münchner Innenstadt für die Caritas gesammelt. Eine von ihnen ist Schwester Theresina. Ihr freundliches Gesicht strahlt Wärme und Gelassenheit aus. Ein fröhliches Blitzen in ihren hellwachen Augen verrät Elan und Tatkraft. Ruhestand ist für die Ordensfrau ein Fremdwort.


„Betroffene von Missbrauch müssen an erster Stelle stehen“

Bericht Sommer 2022

Caritasdirektor Hermann Sollfrank plädiert für eine Orientierung an den Opfern und ihrem Leid.
Foto: Schlaf/Caritas München

Der Vorstand des Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising e.V. wertet die Stellungnahme des Münchner Kardinals Reinhard Marx zum Missbrauchsgutachten der Münchner Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl als dringend notwendiges Signal für eine ehrliche Aufarbeitung der Missbrauchsfälle und eine Erneuerung der katholischen Kirche. „An erster Stelle müssen die Betroffenen von Missbrauch stehen“, mahnt Caritasdirektor Prof. Dr. Hermann Sollfrank im Namen des Vorstands. Die Folgen für die betroffenen Menschen reichten weit. Selbstverachtung und Scham bis hin zu Selbstverletzung und Selbsthass, Depression und Angstzustände, all dies und weitere langfristige psychische, physische und psychosomatische Folgen, ließen das alltägliche Leben vieler Menschen, die missbraucht wurden, zur Qual werden.