Die Zeitschrift Sozialcourage

Die Zeitschrift "Sozialcourage" ist für Caritas-Mitglieder, Freunde, Förderer, Spender/innen, Sammler/innen, Kooperationspartner/innen und alle, die an sozialen Fragestellungen und Caritas-Themen interessiert sind.

Sozialcourage erscheint viermal im Jahr
Das unterhaltsame und informative Magazin erscheint vier Mal im Jahr und wird vom Deutschen Caritasverband in Freiburg herausgegeben. Regionale Caritasverbände aus dem ganzen Bundesgebiet berichten darin über soziale Brennpunktthemen, ihre soziale Arbeit, ehrenamtliches Engagement oder sozialpolitische Entwicklungen.

Infos aus München und Oberbayern
Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising hat innerhalb der Sozialcourage eigene Seiten mit Reportagen, Portraits und Kurzberichten aus seinen Einrichtungen und Projekten für Familien, Kinder und Jugendliche, Flüchtlinge oder alte, kranke und behinderte Menschen. Außerdem präsentieren die Landkreise Freising, Erding, Rosenheim, Miesbach, Garmisch, Ebersberg, Dachau und Pfaffenhofen in ihren individuellen Beilagen, was bei ihnen vor Ort in den Caritas-Zentren angeboten wird. 


„Du schaffst das!“: Zwei Frauen zeigen, wie Integration gelingen kann.

Sozialcourage 04/2020 - Winter

Erzählen, was bei der Integration hilft: Alaa Shahen und Oinlola Stella Fashola.
Foto: Astrid Herrmann/Caritas München

„Du brauchst jemanden, der sagt: Du schaffst das, du kannst das machen“, sagt Oyinlola Stella Fashola in gutem Deutsch mit kräftiger Stimme und unterstreicht das mit lebhafter Gestik. Die junge Frau hat ihr schwarzes Haar zu einem Knoten gebunden, ihr Gesicht wirkt freundlich und offen. „In Bayern gibt es so viele Möglichkeiten, etwas zu lernen, aber du musst unbedingt Deutsch sprechen.“ Auf dem Weg dorthin gebe es viele Hindernisse, vor allem in Flüchtlingsunterkünften. Was fehlt seien Computer und der Zugang zum Internet. Doch davon hat sie sich nicht abschrecken lassen. Im Juli hat sie den Qualifizierenden Hauptschulabschluss geschafft und im September eine Ausbildung zur Sozialpflegerin be-gonnen. Oft habe sie gezweifelt und doch immer wieder neuen Mut geschöpft.


„Ich bin eher für die Underdogs geeignet“

Sozialcourage 04/2020 - Winter

Sozialarbeiter Wolfgang Goß
Foto: Marion Müller-Ranetsberger

Sozialarbeiter Wolfgang Goß über seine Arbeit mit Kindern an einer Münchner Mittelschule: „Manchmal stelle ich mir schon die Frage, ob ich nicht zu alt bin für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Früher war ich schon cooler“, sagt Wolfgang Goß und lacht schallend. Seit neun Jahren arbeitet der 52-Jährige zusammen mit einer Kollegin und einem Kollegen von Montag bis Freitag in der Schul- und Jugendsozialarbeit an der Schule in der Implerstraße in der Münchner Innenstadt. „Aber letztlich passt es schon, denn als ich jung war, habe ich mich mehr und leichter mit dem Sterben beschäftigt und jetzt, wo ich älter bin, arbeite ich sehr gerne mit jungen Menschen.“ Die Schulsozialarbeit sei spannend und sehr nah dran an dem, warum er Soziale Arbeit studiert habe, erklärt der gelernte Landschaftsgärtner und studierte Sozialpädagoge mit theologischer Zusatzausbildung.


Caritas Medienpreis für Journalisten mit „Sozialcourage“

Sozialcourage 04/2020 - Winter

Alle Preisträger (m/w), Laudatoren (m/w) und der Caritas-Vorstand.
Foto: Caritas München

Der Diözesan-Caritasverband hat im Herbst 2020 zum sechsten Mal den „Münchner Sozialcourage Medienpreis“ verliehen, Corona-bedingt im kleinen Rahmen. Caritasdirektor Georg Falterbaum, die Caritas-Vorstandsmitglieder Gabriele Stark-Angermeier und Thomas Schwarz sowie Caritaspräses Augustinus Bauer überreichten den Preisträgern/-innen die mit jeweils 1.000 Euro dotierten Auszeichnungen. Pressesprecherin Bettina Bäumlisberger ermutigte in ihrem Impuls zu emphatischem Journalismus. In der von der Corona-Pandemie geprägten Zeit seien verlässliche Informationen gepaart mit Einfühlsamkeit und respektvoller Kritik gegenüber politischen Akteuren/-innen wesentlich.