Die Ausstellung und ihre Räume



Zeichnung

Das normale, funktionierende „Ich“ zieht sehr klare Grenzen zwischen wirklich – nicht wirklich, wahr – nicht wahr und usw.
Das garantiert es uns Menschen schnelle Entscheidungsmöglichkeiten im Alltag und sichert u.a. so unser Überleben.
Das gesunde „Ich“ ermöglicht permanent optimale Entscheidungen zwischen wichtigen und unwichtigen Dingen im täglichen Leben.

Die Erlebnisräume Depression und Schizophrenie bieten den Besucherinnen und Besuchern eine konstruierte Welt, in der sie mittels unterschiedlicher künstlich gestalteter Reize (visuell, auditiv, taktil und sozial) mit sich Erfahrungen sammeln können, wie sie ein Teil unserer Mitmenschen ganz allgemein im Alltag haben - Menschen, die über lange Zeit hinweg solches Erleben haben (ohne künstliche Reize) bezeichnen wir landläufig als psychisch krank.
Vielfach laufen wir Gefahr, diese Menschen gesellschaftlich auszugrenzen, da wir ihre Wahrnehmungen nicht mehr als normierte menschliche Phänomene in Grenzsituationen bewerten.

Das Erleben im Depressionsraum ist so gestaltet, dass Sie verschiedene Phänomene, die einer Depression oder depressiven Episode zugeordnet werden, z.B. Schwere und Antriebsschwäche, erfahren können.

Im zweiten Raum bieten wir Ihnen Teilbereiche der Symptomen einer wahnhaften Störungen bzw. einer Schizophrenie, d.h. primär Irritationen und Störungen in der Wahrnehmung wie Stimmenhören oder äußere Beeinflussungen.



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